:metabolon beteiligt sich an internationaler Hochschulkooperation zur Circular Economy

Mit der Unterzeichnung einer internationalen Kooperationsvereinbarung setzen die TH Köln und das Lehr- und Forschungszentrum :metabolon, die St.-Cyril-und-St.-Methodius-Universität in Skopje mit der Fakultät für Bauingenieurwesen und der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften sowie die FernUniversität in Hagen ein starkes Zeichen für die Förderung der Circular Economy.

Für die Unterzeichnung reiste Prof. Dr. Christian Wolf, Vizepräsident für Digitalität und Nachhaltigkeit der TH Köln, nach Nordmazedonien und unterzeichnete am 27.05.2026 die Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Lehre und Forschung im Bereich Circular Economy.

Ziel der Kooperation ist es, den wissenschaftlichen Austausch im Bereich der Kreislaufwirtschaft zu intensivieren, gemeinsame Lehr- und Forschungsformate zu entwickeln und innovative Lösungen für eine ressourcenschonende und nachhaltige Wirtschaftsweise voranzutreiben. Die Partnerschaft verbindet wissenschaftliche Expertise aus unterschiedlichen Fachrichtungen und schafft neue Möglichkeiten für Studierende, Forschende und Praxispartner in beiden Ländern.

Als Lern- und Forschungszentrum für zirkuläre Wertschöpfung und nachhaltige Entwicklung bringt der Innovationsstandort :metabolon langjährige Erfahrung in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Ressourcennutzung und transdisziplinäre Forschung in die Kooperation ein. Am Standort in Lindlar werden seit vielen Jahren innovative Konzepte zur stofflichen und energetischen Verwertung von Rest- und Abfallstoffen entwickelt und gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft erprobt.

Die deutsche Botschafterin in Nordmazedonien, Petra Drexler, betonte bei der Unterzeichnung die Bedeutung der Kooperation für die europäische Zukunft:

“This partnership focuses on circular economy – a topic of tremendous importance for strengthening our shared European future, increasing independence, and advancing the transition towards a greener economy and the European Green Deal. This is exactly how Germany and North Macedonia cooperate concretely, practically, and with a future-oriented approach.”

Die im Rahmen des Memorandums vorgesehenen Aktivitäten werden von der Bundesregierung, dem Land Nordrhein-Westfalen sowie dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Nordmazedonien unterstützt. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH begleitet die Zusammenarbeit durch die Förderung des fachlichen Austauschs zwischen Hochschulen, Expertinnen und Experten sowie Institutionen beider Länder. Dazu gehören Workshops, Fachvorträge, Expertentreffen und Formate zum Erfahrungsaustausch im Bereich der Circular Economy.