:bergische rohstoffschmiede

Das Ziel des Forschungsprojekts :bergische rohstoffschmiede (:brs) ist es, das Bergische RheinLand zu einem Reallabor für zirkuläre Wertschöpfung zu wandeln. Der Innovationsstandort :metabolon wird zu einem zentralen Wissens-, Forschungs- und Transferzentrum für zirkuläre Wertschöpfung in der Region weiterentwickelt.

Die Forschung konzentriert sich hierbei auf die folgenden vier Themenschwerpunkte:

  1. Organische Reststoffe,
  2. Baureststoffe,
  3. Kunst- und Verbundstoffe sowie
  4. Prozesswasser.

Mit regionalen Partnern werden neue Produktions- und Verwertungsprozesse entwickelt, um Materialien und Produkte möglichst lange im Kreislauf zu halten und somit Abfälle zu vermeiden.Im Rahmen des Projekts werden technische Innovationen zur Nutzung von Sekundärrohstoffen entwickelt und hinsichtlich ihrer ökonomischen und ökologischen Wirksamkeit bewertet. Auf dieser Grundlage entstehen ressourceneffiziente Produkte sowie innovative Produktions- und Wertschöpfungsprozesse für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

In diesem Zusammenhang soll ein auf die Bedarfe und die Strukturen der Region abgestimmtes Maßnahmenpaket entwickelt und umgesetzt werden. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Wissens-, Technologie- und Kompetenztransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die entwickelten Lösungen werden gemeinsam mit regionalen Partnern praxisnah demonstriert, erprobt und kontinuierlich weiterentwickelt. Forschungsergebnisse fließen zudem in Fachdialoge, Workshops und Konferenzen ein, wo sie mit Expert*innen aus Wissenschaft, Industrie und Handwerk diskutiert, validiert und weiter geschärft werden.

Ziel ist es, die Region als Vorbild für eine nachhaltige und zirkuläre Wirtschaftsweise zu etablieren. Entscheidend hierfür ist die enge Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Handwerksbetrieben und regionalen Akteuren. Gemeinsam entstehen innovative Ideen, praxisorientierte Lösungen und zukunftsweisende Impulse für Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Gleichzeitig wird die gesellschaftliche Akzeptanz für die Transformation hin zu einer zirkulären Wirtschaft gestärkt.

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