Das Berufskolleg Hückeswagen zu Gast im zdi-Schülerlabor MINT LAB
Mit Hilfe von Quizfragen, interaktiven Gruppenarbeiten und spannenden Experimenten erarbeiteten sich die Jugendlichen Wissen zum Thema Klimawandel.
Über 50% des in Deutschland erzeugten Stroms stammen inzwischen aus erneuerbaren Energien. Das sind gute Tendenzen, aber nach wie vor müssen wir uns mit der Thematik auseinandersetzen. Um sich intensiv mit dem Thema Klimawandel auseinanderzusetzen, besuchten am 14.02.2025 achtzehn Schüler*innen des Berufskollegs Hückeswagen das Schülerlabor auf :metabolon.
Der Tag begann mit einem interaktiven Einstieg, bei dem die Schüler*innen unter anderem Quizfragen beantworteten und verschiedene Energieträger anhand von Hinweisen identifizierten. Im Anschluss ging es darum, die Herkunft unseres Stroms genauer zu untersuchen. Auf einem digitalen Whiteboard wurde in Kleingruppen kollaborativ die deutsche Kraftwerksstruktur erarbeitet und anschließend diskutiert, aus welchen Gründen sich diese Verteilung sowohl aktuell als auch historisch ergeben hat.
Die Thematik des Klimawandels wurde im weiteren Verlauf beispielsweise durch einen Blick auf Quellen von Treibhausgasen sowie die Funktionsweise des Treibhauseffekts vertieft. Mit Blick auf unterschiedliche Kippelemente im Weltklima wurde ergründet, welchen Effekt ein „Weiter-so“ haben könnte und warum das 1,5 Grad-Ziel so wichtig ist. Ein Beispielsektor, der sich zwangsläufig verändern muss, ist der Verkehr. Neben praktischen Versuchen zur Brennstoffzelle diskutierten die Schülerinnen und Schüler auch, welche Vor- und Nachteile verschiedene Antriebskonzepte haben und warum es nicht die eine Lösung für alle Anwendungen und Umstände geben wird. Die Bedürfnisse im ländlichen Raum unterscheiden sich dabei deutlich von denen in urbanen Gebieten, genauso wie die Limitierungen des Verkehrs an Land, zu Luft und im Wasser.
Neben dem Verkehrssektor spielen auch weitere relevante Aspekte wie Ernährung, Wohnen und Konsum eine nicht unerhebliche Rolle. Dies wurde besonders bei der Berechnung des individuellen ökologischen Fußabdrucks zum Abschluss deutlich. Es zeigte sich, wie viel noch zu tun bleibt, gleichzeitig wurde jedoch auch aufgezeigt, wo individuell angesetzt werden kann und welche positiven Entwicklungen in Forschung und Praxis in Richtung einer zirkulären und nachhaltigen Wirtschaft bereits zu verzeichnen sind.