37 Schonung der endlichen, natürlichen Rohstoffe, aber auch ein bestmögliches Recycling der sich bereits in den Entsorgungssystemen befindenden Reststoffe. Da dieses Thema so viele Ansatzpunkte hat, haben wir uns entschlossen, diese in diesem Bericht einmal zusammenfassend vorzustellen, damit man feststellen kann, dass das eine mit dem anderen unmittelbar zusammenhängt. So entstand die vorliegende Veröffentlichung, die kontinuierlich fortgeschrieben werden soll, um auch die zukünftigen Entwicklungen verfügbar zu machen. Sie beschreibt die systematische Einführung einer zirkulären Wertschöpfung und deren Notwendigkeit. Andererseits bietet sie durch die beschriebenen konkreten und sehr praktischen Beispiele für Umsetzungspfade. Sie sind Geschäftsführerin eines Abfallwirtschaftsbetriebes. Was bewegte den Bergischen Abfallwirtschaftsverband dazu, sich schon sehr frühzeitig mit Zukunftsthemen wie der Entwicklung weg von einer linearen Kreislaufwirtschaft hin zu einer zirkulären zu beschäftigen? Das ist ganz einfach, wenn man sich die Entwicklungen in den Bereichen Umwelt, Klima, Rohstoffe und Energie sowie weiterer verwandter Themen der letzten Jahrzehnte betrachtet: Es gibt schon seit langem kein „einfach weiter so“ unseres Lebensstiles und Lösungen auf Basis unserer Branchenkenntnis der „Kreislaufwirtschaft“ boten sich an. Wir müssen uns dringend noch mehr mit dem Erhalt unserer lebenswerten Welt speziell auch für die nachfolgenden Generationen auseinandersetzten. Nichts Geringeres bewegte und bewegt unser Handeln. Die Grenzen unseres zerbrechlichen Lebenssystems sind ausgereizt und dies nicht nur im Hinblick auf die Ausbeutung unserer natürlichen Rohstoffe. Ressourceneffizienz und –suffizienz liegen nah beieinander und können gerade im Sinne einer zukunftsweisenden Kreislaufwirtschaft dazu beitragen, die großen Herausforderungen vor denen wir unmittelbar stehen, zu bewältigen. Jeder muss hierfür in seinem eigenen gesellschaftlichen Bereich größtmögliche und sinnvolle Beiträge leisten, so auch wir als kommunaler Abfallwirtschaftsbetrieb aber vor allem auch als bestehendes Glied in der Handlungskette.
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