linear wird zirkulär – Zukunft Kreislaufwirtschaft

295 BERGISCHE RESSOURCENSCHMIEDE 4. Akteure und Zielgruppen Das Pilotvorhaben richtet sich an regionale Akteure aus dem Bereich Wirtschaft, Bildung und Verwaltung, wobei der Schwerpunkt des Transfers in der Startphase bei den kleinen und mittleren Unternehmen in der Projektregion liegen wird. Der Transfer in Richtung der Schüler, Kommunen und der Öffentlichkeit wird eher begleitend erfolgen, hierfür wird sich das Projektteam vornehmlich der bereits etablierten Vermittlungsformate bedienen. Im Bereich der Zielgruppe der Unternehmen sollen im Rahmen des Pilotvorhabens neue Wege beschritten werden. Da der inhaltliche Schwerpunkt in der Forschung auf den Bereichen Kunststoff und Baustellenabfälle liegt, stehen als Beteiligte und Adressaten des Vorhabens, Akteure entlang der Wertschöpfungskette dieser beiden Reststoffgruppen im Vordergrund. Die Auswahl der Reststoffgruppen Kunststoff und Baustellenabfälle, die durch einen projekteigenen Expertenbeirat aus der Abfallwirtschaft empfohlen wurde, erfolgte auch unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten. So ist die die Projektregion, das Bergische Rheinland, wirtschaftlich u.a geprägt durch eine leistungsstarke Kunststoffindustrie, einschließlich einer Vielzahl an Fachkräften in diesem Bereich. Vor diesem Hintergrund liegt nicht nur ein hohes regionales Interesse an den Ergebnissen der Bergischen Ressourcenschmiede vor, sondern die Projektregion weist auch eine hohe Zahl an potenziell mitwirkenden Unternehmen auf. Insbesondere auf die hier vorgestellte Pilotphase, in der es im Wesentlichen darum geht, Partner zu identifizieren und erste Netzwerkstrukturen anzulegen, wirkt sich dieser Umstand begünstigend aus. Die Auswahl der Unternehmen, die als Vertreter der Zielgruppen bereits in die Konkretisierung der Forschungsfragen und auch in den Forschungsprozess mit einbezogen werden, wird in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Wirtschaftsförderungsstellen erfolgen. Hierbei werden bestehende Netzwerke und Kooperationen in der Region berücksichtigt. Im Kunststoffbereich wird demnach das seit 2009 im Oberbergischen Kreis aktive Netzwerk der Kunststoffinitiative Oberberg KIO e.V. einbezogen. Hierdurch wird zum einen der Zugang zu den Unternehmen erleichtert, zum anderen kann auch auf Erfahrungen von KIO hinsichtlich der Beteiligung von Unternehmen zurückgegriffen werden.

RkJQdWJsaXNoZXIy ODUyNDI0