27 schaft gemeinsam mit dem NRW-Projekt :metabolon initiiert wurde. Am Runden Tisch teilnehmen können Verbände, Hochschulen, Kammern, Kommunen sowie durch das Land Nordrhein-Westfalen geförderte Projekte. Ziel des Runden Tisches ist es, den Austausch der Akteure zu fördern, gegenseitige Lernprozesse anzustoßen und Kooperationen zu initiieren. Durch das intensive Mitwirken der Landesministerien dient der Runde Tisch aus politischer Sicht auch dazu, praxisrelevante Entwicklungen im Land zu identifizieren und zu kanalisieren. Erkenntnisse hieraus können u.a. Grundlagen für politische Entscheidungen bilden. Unterstützt wird der Austausch durch unterschiedliche Veranstaltungsformate. Neben dem Runden Tisch, bei dem übergeordnete Themen besprochen werden, bietet das Netzwerk die sogenannten Thementische an, bei dem es um spezifische Fragestellungen (z.B. zum Thema Elektronik, Messbarkeit der CE, Bildung, Zirkuläres Bauen). Die Konzeptionierung der Thementische ist flexibel und abhängig vom Stand des inhaltlichen Diskurses des jeweiligen Themas im Land. Sie verfolgt das Ziel themenbezogenen Aktivitäten im Land aufzugreifen, zu unterstützen und ggf. zusammenzuführen. Die Thementische identifizieren fachliche Lücken und Hinderungsgründe für die praktische Umsetzung in Bereichen der Zirkulären Wertschöpfung. Damit bilden sie eine Grundlage für die Ableitung von Erkenntnissen und Rückschlüssen, die in eine Umsetzungsstrategie für das jeweilige Thema einfließen können. Unser Fokus Für das Design und die Herstellung ist die weitere Erforschung von kreislauffähigen Produkten und den beteiligen Prozessketten ein zentrales Element. Welche Sekundärrohstoffe können in der Produktion wiederverwendet werden? Wie muss das Produkt gestaltet werden, damit es auch bei Verwendung von kompostierbaren oder recycelten Materialien alle gewünschten Eigenschaften und Qualitätsstandards erfüllt? Diesen und weiteren Fragen gehen wir nach. Einen wesentlichen Beitrag im Bereich der Forschung leistet die Forschungsgemeinschaft :metabolon, bestehend aus mehreren Fakultäten der TH Köln und externen Professoren. Der interdisziplinäre Forschungsansatz ermöglicht, dass sich die Forscher auf :metabolon mit verschiedensten, interdependenten Themen auseinandersetzen: So umfassen die Forschungsbereiche die physikalische Stoffwandlung (z. B. Umwandlung eines Stoffs durch mechanischen Druck), die thermochemische Stoffwandlung (z. B. durch Hochtemperatureinflüsse) sowie biologische und chemische Verfahren zur Stoffwandlung. Im Fokus der Forschungsgemeinschaft steht die Frage, welche Vorgehensweisen besonders effektiv sind, darunter ergeben sich unter anderem folgende Fragestellungen: Wie können Rest- und Abfallstoffe nachhaltig genutzt werden? Welche Prozessketten sind zielführend, um auf umweltverträgliche Weise die meiste Energie aus dem Ausgangsstoff zu gewinnen?
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