Werbesendungen vermeiden

Viele Verbraucher fühlen sich von unerwünschter Werbung belästigt. Neben Werbeanrufen, Werbung per Fax und E-Mail häuft sich eine Flut von Werbematerial in den Briefkästen.

Tipps gegen diese Papierverschwendung:

- Verbraucherzentralen oder anderen Organisationen halten Aufkleber mit dem Aufdruck „Keine Werbung“ bereit. In solchen gekennzeichneten Briefkästen darf keine Werbung eingeworfen werden, das unadressiert an eine Vielzahl von Haushalten geht.

- Wer auch keine adressierten Werbesendungen erhalten möchte kann sich in sogenannte Robinson-Liste des Deutschen Direktmarketing Verbandes (DDV) eintragen lassen. Viele Unternehmen verwenden diese Liste und gleichen sie mit ihren Adressenlisten für Werbesendungen ab. Es besteht allerdings kein rechtlicher Anspruch auf Beachtung der Eintragung. Der Eintrag ist kostenlos möglich unter www.ddv-robinsonliste.de.

- Unerwünschte adressierte Werbzuschriften können ungeöffnet mit dem Vermerk „Annahme verweigert – zurück an den Absender“ in den nächsten Briefkasten geworfen werden. Der ursprüngliche Absender muss dann das erhöhte Rückporto bezahlen und verzichtet vielleicht daraufhin auf weitere Zusendungen.

- Um der Werbeflut zu entgehen, sollten Sie Kontaktdaten nicht herausgeben. Unternehmen versuchen z. B. bei Kaffeefahrten oder Verbrauchermessen über Gewinnspiele Adressen abzufischen.

- Auch sollten Sie prüfen ob auf Bestellkarten oder ähnlichem ein Feld für die Zustimmung zur Zusendung von Werbematerial vorgesehen ist. Diese Zustimmung sollten Sie keinesfalls erteilen.