PVC - Polyvinylchlorid

Polyvinylchlorid (PVC) ist ein Kunststoff. Es ist hart und spröde, von weißer Farbe und wird erst durch Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren weicher, formbar und für technische Anwendungen geeignet.

PVC, welches Weichmacher enthält, wurde zur Herstellung von Spielzeug für Kleinkinder in der EU schon im Jahre 1999 verboten. Das Umweltbundesamt kommentiert dies auf seiner Internetseite folgendermaßen: "Der menschliche Organismus nimmt PVC-Weichmacher in höheren Mengen auf, als bisher angenommen. Besonders gefährdet sind Kinder. Die weit verbreiteten Weichmacher Phthalate gelten als höchst gesundheitsgefährdend, weil sie in den Hormonhaushalt des Menschen eingreifen und die Fortpflanzung bzw. Entwicklung schädigen"

Verpackungen aus PVC werden im Gelben Sack / der gelben Tonne gesammelt.

Andere Produkte aus PVC können zum Beispiel Fußbodenbeläge, Elektrokabel, Gummistiefel, Schallplatten, Badeenten, Radiergummis und Duschvorhänge sein. Diese und andere Gegenstände aus PVC, die keine Verpackungen sind, gehören in den Restmüll.

Bei der Müllverbrennung liefern PVC-Abfälle rund die Hälfte des problematischen Chlors, das für die Entstehung der aggressiven Salzsäuregase und für die Bildung von hochgiftigem Dioxin verantwortlich ist. Zudem geht noch ein Großteil der Schwermetalle in den Abgasen auf das Konto von PVC.

Deshalb: Vermeiden auch Sie PVC, wo immer es geht, vor allem bei kurzlebigen Gegenständen !