Kleintierstreu

Seit über 2000 Jahren leben Haustiere an der Seite des Menschen. Katzen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster sind beliebte Mitbewohner, und als solche brauchen sie ihr eigenes „stilles Örtchen“.

Die auf dem Markt befindlichen Substrate für Katzentoilette oder Kleintierkäfige lassen sich in zwei Gruppen aufteilen, in organische und mineralische Materialien. Zur letzteren gehören Präparate auf der Basis von Tonerden, Gips oder Bims sowie synthetisch hergestellte Mineralien. Bei den organischen Varianten reicht die Bandbreite von Kügelchen aus Stroh oder Sägespänen über Maiskolbenschrot bis zu Altpapier-Streu.

Pflanzliche Kleintierstreu ist biologisch abbaubar, mineralische nicht. Während mineralische Streu grundsätzlich in die Restmülltonne gegeben werden sollte, kommt für natürliche Katzenstreu auf pflanzlicher Basis neben der Restmülltonne auch die Biotonne als Entsorgungsweg in Frage.

Bei der Entsorgung pflanzlicher Einstreu über die Biotonne ist allerdings folgendes zu beachten: Mit Urin oder Kot verschmutzte Anteile der Einstreu gehören ausnahmslos in den Restmüll, weil die Biotonne nur zur Entsorgung von Küchen- und Gartenabfällen genutzt werden darf. Daher sollte die Biotonne nur zur Entsorgung unverschmutzter Einstreureste verwendet werden.

Die Entsorgung von Katzenstreu über die Toilette ist in Deutschland nicht erlaubt; durch Ablagerungen von Katzenstreu in den Klärbecken können die Kläranlagen in Mitleidenschaft gezogen werden.