Themenauswahl Kita & Grundschule

Die vielfältigen Angebote der Bildungsstätte richten sich an Kindergarten- und Vorschulkinder und sind auf verschiedene Schwerpunkte abgestimmt.

Abfallvermeidung & Recycling

Kita bis zur 4. Klasse. Folgende Module stehen zur Auswahl:

Umweltbewusst einkaufen

In den letzten 50 Jahren ist im Pazifik ein „8. Kontinent“ entstanden. Verantwortlich dafür ist die zunehmende Menge an Verpackungsabfällen, von denen Teile über Umwege in die Ozeane gelangen. Mit einfachen Umstellungen des eigenen Konsumverhaltens kann dieser Verpackungsflut entgegengewirkt werden. Am alltagsnahen Beispiel des Einkaufens werden die Schüler für die Problematik unnötiger Verpackungsabfälle sensibilisiert und lernen Strategien zur Vermeidung dieser kennen.

Müllarchäologie

Steinzeit, Eisenzeit, Bronzezeit – vergangene Epochen werden meist aufgrund der typischen Funde im Erdreich benannt. Unsere Epoche könnte demnach einmal als „Plastikzeit“ in die Geschichte eingehen. Aber wieso eigentlich? Die Schüler schlüpfen in die Rolle von Archäologen und untersuchen, wie schnell und wie vollständig verschiedene Abfälle sich zersetzen.

Lebewesen im Kompost

In einem Komposthaufen wimmelt es nur so vor Leben. Jede Menge Lebewesen fühlen sich dort sehr wohl und sorgen dafür, dass aus Blättern, Grünschnitt und anderen biologischen Abfällen wertvoller Kompost wird. Wie diese Lebewesen heißen, wie sie aussehen und welche Aufgaben sie erfüllen, finden die Schüler eigenhändig heraus.


Klima & Energie

Kita bis zur 4. Klasse. Folgende Module stehen zur Auswahl:

Grundlagen Klima

Wenn selbst die modernsten Computer das Wetter nicht zuverlässig für 14 Tage voraussagen können, wie lassen sich dann Vorhersagen über das Klima bzw. dessen Entwicklung treffen? Um das zu verstehen, lernen die Schüler zu unterscheiden, was Wetter und was Klima ist. Darüber hinaus lernen sie die wesentlichen Einflussfaktoren kennen, die unser Klima auf der Erde bestimmen. In verschiedenen Modellversuchen können sie ihr vorhandenes und neu erworbenes Wissen anwenden und überprüfen und ihr persönliches Handeln in Zusammenhang mit globalen Auswirkungen bringen.

Grundlagen Strom und Elektrizität

Energie kann nicht verbraucht, sondern nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden. Je nachdem, in welcher Form die Energie vorliegt, kann sie für unterschiedliche Zwecke genutzt werden. Strom ist eine dieser Energieformen und besonders universell einsetzbar. Die Schüler bekommen einen Überblick, welche anderen Energieformen es gibt, und machen die Elektrizität nutzbar, indem sie selbstständig Stromkreise bauen.

Erneuerbare Energien

Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie und Bioenergie – die Quellen erneuerbarer Energien sind vielfältig, und für jede einzelne gibt es spezielle Methoden, diese nutzbar zu machen. In Modellversuchen bauen die Schüler kleine, vereinfachte Modelle spezifischer Energieerzeugungsanlagen und präsentieren ihre gewonnenen Erkenntnisse.

Ressource - Holz

Kita bis zur 4. Klasse. Folgende Module stehen zur Auswahl:

Wald im Wandel

Im Bergischen Land ist nicht zu übersehen, dass der Wald sich verändert. Viele Fichten, der traditionelle Brotbaum der Waldbauern, sind abgestorben da sie, durch Trockenheit geschädigt, dem Borkenkäfer nicht mehr standhalten konnten. Warum ist der Wald wichtig für uns? Und wie wird er sich durch den Klimawandel verändern? Die Antwort auf diese Fragen erarbeiten Schüler gemeinsam.

Holznutzung ist Klimaschutz

Wie wird aus einem Stamm ein Brett? Und was kann man überhaupt alles aus Holz herstellen? Welche Vorteile hat Holz gegenüber anderen Materialien? Das erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in diesem Modul und erfahren, dass auch Nebenprodukte wie Sägemehl wertvolle Rohstoffe sind, aus denen z. B. Faserplatten oder Holzpellets hergestellt werden. Die Schüler erfahren, wie Holzprodukte langfristig verwendet und im Sinne einer Kaskadennutzung wiederverwendet werden können und wo Holz andere energieintensive Materialien, wie z. B. Beton, im Bau ersetzen kann.

Papier wächst nicht auf Bäumen

Jeden Tag haben wir damit zu tun, und schnell landet es im Mülleimer: Papier. Doch die Herstellung ist energieintensiv, und für unseren Papierverbrauch werden hochwertige Holzfasern benötigt. Dieses Modul erklärt, wie Papier hergestellt wird und sensibilisiert für den sorgsamen Umgang mit den Ressourcen. Die Kinder erarbeiten spielerisch den Papierkreislauf und erforschen die Unterschiede zwischen Papier aus Frischfasern und Recyclingpapier.

Timberscout - Berufsorientierung Forst- und Holzwirtschaft

Der Cluster Forst und Holz NRW ist ein starker Motor für eine nachhaltige Entwicklung in Nordrhein-Westfalen. Rund 12.000 überwiegend inhabergeführte kleine und mittlere Unternehmen bilden den Cluster. Sie sind unmittelbar auf den Rohstoff Holz angewiesen. Im Jahr 2023 erwirtschafteten sie mit 130.000 Erwerbstätigen einen Umsatz von über 31 Milliarden Euro (Quelle: Ziele und Handlungsempfehlungen der Akteure des Clusters Forst und Holz NRW, Mai 2025). Mit rund 7 % des Umsatzes und 9 % der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe ist das Wirtschaftscluster Forst und Holz auch in NRW eine beträchtliche volkswirtschaftliche Größe (Quelle: MUNLV NRW). In Kleingruppen erarbeiten die Schüler verschiedene Berufsfelder mit Bezug zu Holz, vom Sägewerk bis hin zur Bioökonomie, und präsentieren ihre Ergebnisse.


»Eine Schippe drauf« - Hintergrundwissen für Baumpflanzaktionen

Sie planen eine Baumpflanzaktion? Wir liefern Ihnen das notwendige Hintergrundwissen um den aktuellen Wandel im Wald zu verstehen. Wieso sind in den letzten Jahren so viele Fichten abgestorben? Welche Entscheidungen muss der Waldbesitzer nun treffen? Weshalb ist der Wald wichtig für das lokale und globale Klima? Wie ändert sich die Wertschöpfungskette Holz durch andere Baumarten? Dieses Modul gibt Orientierung, um den Wandel im Wald zu verstehen bevor die Spaten zum Einsatz kommen.

Haus der kleinen Forscher

Netzwerk :metabolon/Oberbergischer Kreis – Stiftung Kinder forschen.

Die gemeinnützige Stiftung „Kinder forschen“ (ehem. Haus der kleinen Forscher) engagiert sich seit 2006 mit einer bundesweiten Initiative für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Sie unterstützt mit ihren Angeboten pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, Mädchen und Jungen bei ihrer Entdeckungsreise durch den Alltag zu begleiten. Die Stiftung bietet pädagogischen Fachkräften mit kontinuierlichen Fortbildungen in über 220 lokalen Netzwerken praxisnahe Unterstützung bei der Begleitung kleiner Forscherinnen und Forscher an.

Als lokaler Netzwerkpartner engagiert sich :metabolon / Oberbergischer Kreis in der frühkindlichen Bildung und bietet allen Kitas und Grundschulen im Oberbergischen Kreis die Möglichkeit, ein „Haus der kleinen Forscher“ zu werden. Das Netzwerk wurde 2013 vom Oberbergischen Kreis und dem Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV) gegründet.

Förderer ist die Hans Hermann Voss-Stiftung mit Sitz in Wipperfürth. Die Hans Hermann Voss-Stiftung ist geprägt von den Zielen des Stifters Hans Hermann Voss, in gesellschaftlicher Verantwortung jungen Menschen den Weg ins Leben zu erleichtern und älteren Menschen einen angemessenen Platz in der Gesellschaft zu erhalten. Die Förderung von Naturwissenschaft, Forschung und Bildung nimmt einen herausragenden Stellenwert bei der Stiftungsarbeit ein.

Das Netzwerk bietet Fortbildungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus dem Oberbergischen Kreis an, in denen sie Erfahrungen und Ideen sammeln, wie sie Naturwissenschaften, Mathematik und Technik noch besser in den Alltag einbinden können. Die Fortbildungen widmen sich verschiedenen Themen wie Wasser, Luft, Sprudelgas, Mathematik oder Forschen mit Magneten. Jede Einrichtung kann pädagogische Fach- und Lehrkräfte auswählen, die an den Fortbildungen des „Hauses der kleinen Forscher“ teilnehmen und ihr Wissen in die Einrichtung tragen.

Fortbildungen:

Die Fortbildungen richten sich an pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Kita, Grundschule und Offenem Ganztag im Oberbergischen Kreis. Die Teilnahme an den Fortbildungen ist für Mitarbeiter aus den im Netzwerk aktiven Kindertagesstätten, Grundschulen und Offenen Ganztagsschulen im Oberbergischen Kreis kostenfrei.

Zertifizierung:

Die Zertifizierung ist ein bekanntes, wissenschaftlich fundiertes und kostenfreies Verfahren. Sie fördert die pädagogische Qualität bei der Umsetzung früher MINT-Bildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und ermöglicht es, das Engagement nach außen sichtbar zu machen.

Fünf Schritte zur Zertifizierung:

1. Voraussetzungen erfüllen

Forschen im Alltag
Bildungsinhalte aus MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik) oder BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) sind fester Bestandteil im Alltag der Kinder in der Einrichtung.

Teilnahme an Fortbildungen 
Die zweite zentrale Voraussetzung für die Zertifizierung ist die Teilnahme an Bildungsangeboten. Die Fortbildungen müssen in den letzten 24 Monaten stattgefunden haben. Es werden sowohl Präsenzfortbildungen und -workshops, Online-Lernangebote als auch Fachtage mit Bildungscharakter als Fortbildungsbesuche anerkannt.

Für Kitas
In Kitas, die von mehr als 50 Kindern besucht werden, müssen innerhalb der letzten 24 Monate insgesamt 24 Fortbildungsstunden nachgewiesen werden. Dabei zählt die Summe aller Fortbildungsstunden. In kleineren Kitas, die von bis zu 50 Kindern besucht werden, genügt es, wenn insgesamt 12 Fortbildungsstunden nachgewiesen werden.

Für Horte und Grundschulen
In Horten und Grundschulen, die von mehr als 50 Kindern besucht werden, müssen innerhalb der letzten 24 Monate insgesamt vier Fortbildungsbesuche nachgewiesen werden. Dabei zählt die Summe aller Fortbildungsbesuche. In kleineren Horten und Grundschulen, die von bis zu 50 Kindern besucht werden, genügt es, wenn insgesamt zwei Fortbildungsbesuche nachgewiesen werden.

2. Online Fragebogen ausfüllen

Registriere deine Einrichtung und bewirb dich für die Zertifizierung als Haus, in dem Kinder forschen. Es handelt sich um einen Online-Fragebogen und die Registrierung ist ganz einfach. Einmal angemeldet, kannst du mit deinem Benutzernamen, jederzeit auf den Fragebogen zugreifen und ihn in eurem eigenen Tempo ausfüllen. 

3. Auswertung durch die Stiftung

Die Auswertung deiner Bewerbung zur Zertifizierung orientiert sich an den Qualitätsdimensionen des Deutschen Kindergarten-Gütesiegels, entwickelt von Prof. Dr. Wolfgang Tietze, sowie an den von Prof. Dr. Jörg Ramseger aufgestellten „Prozessbezogenen Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht“. Das Zertifizierungsverfahren wurde zudem in einer externen Studie der Freien Universität Berlin auf Verlässlichkeit überprüft.

4. Rückmeldung erhalten

Nach der Prüfung eurer Bewerbung erhaltet ihr eure Rückmeldung. Sie gibt euch einen Überblick über eure pädagogische Arbeit mit praktischen Tipps und Anregungen. So könnt ihr die Qualitätsentwicklung in eurer Einrichtung selbst steuern. Die Rückmeldung zeigt, wie ihr in den einzelnen Qualitätsbereichen abgeschnitten habt. Ihr könnt eure aktuelle Rückmeldung jederzeit einsehen. Alte Bewerbungen findet ihr im Archiv. So könnt ihr die Entwicklung eurer Einrichtung nachvollziehen.

Sollten eure Ergebnisse qualitativ noch nicht für eine Zertifizierung ausreichen, geben wir euch Tipps und Hinweise, wie ihr sie steigern könnt. Ihr habt dann drei Monate Zeit, euch mit dieser Rückmeldung auseinanderzusetzen, bevor ihr den Fragebogen wieder beantworten könnt.

Die Zertifizierung ist für zwei Jahre gültig. Danach könnt ihr euch natürlich um eine Folgezertifizierung bewerben.

5. Zertifikat entgegennehmen

Mit dem Erhalt der Plakette und Urkunde ist eure Kita, euer Hort oder eure Grundschule offiziell ein Haus, in dem Kinder forschen. Zusätzlich bekommt ihr nach der erfolgreichen Zertifizierung ein digitales Banner, mit dem ihr z. B. auf eurer Webseite, in E-Mail-Signaturen sowie in Konzeptionen und Briefen zeigen könnt, dass ihr ein Haus seid, in dem Kinder forschen.



Zirkuläre Wertschöpfung

Die Ausstellung „linear wird zirkulär“ präsentiert zirkulär hergestellte Produkte von Unternehmen aus der Region und zeigt Prinzipien wie Langlebigkeit, Reparierbarkeit, den Einsatz von Sekundärrohstoffen und Wiederverwertung. Diese sind bei vielen der ausgestellten Werkteile, Komponenten und Produkte bereits zu Beginn der Gestaltung mitgedacht, sodass Bestandteile am Ende des Produktlebens wiedergewonnen, aufbereitet und erneut genutzt werden können.

Von Beginn an geplante Kreisläufe: vollständig recycelbare Farbeimer und Fahrradmäntel, Lichtschalter aus 50 % recycelten Fischernetzen, Grasfasern in Zellstoffprodukten, wiederaufbereitete Kunststoffe für Lippenstifthülsen und Folien sowie laserbasierte Sortierung im Aluminium-Leichtbau zeigen die Vielfalt der präsentierten Innovationen. Viele Unternehmen im „Bergischen Rheinland“ sind bereits auf dem Weg, die eigenen Prozesse und Produkte im Kreislauf zu denken und zu produzieren, eben zirkulär.

Der Rheinländer sagt: „nix kütt fott“ – ein zutreffendes Prinzip, damit Rohstoffe im Kreislauf bleiben.

Ausstellungsimpressionen

Anmeldung


Anmeldung zum Lernort

 

wir möchten darauf hinweisen, dass Anmeldungen ausschließlich für Schulen im Oberbergischen Kreis und im Rheinisch-Bergischen Kreis möglich sind. 

Allgemeine Informationen

Lernortbesuche erfolgen in der Regel in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr. Abweichende Uhrzeiten können nur in Ausnahmefällen berücksichtigt werden. Bitte tragen Sie diese ggf. unter "Sonstiges" ein.

Hinweis:

Die Aufsichtspflicht kann durchgehend nur gewährleistet werden, wenn 2 Betreuer durch die Schule gestellt werden. Schulrechtlich sind ab einer Gruppengröße von 20 Personen und bei geschlechtergemischten Gruppen 2 Aufsichtspersonen notwendig.


Thema

 

















 

   






                                                                                       

Wichtiger Hinweis

Während des Aufenthalts werden am Standort Fotos gemacht, die veröffentlicht werden. Falls Sie NICHT wünschen, dass die Schüler auf den Fotos abgebildet werden, kreuzen Sie bitte das entsprechende Kästchen an.   

                                                                                                       

                                                                                            
           








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