:metabolon – Von der Deponie zum Innovationsstandort

Zusammenfassung und Ausblick | 69 und unkomplizierte Übersetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis dienen. Hierzu ist es wich- tig, die richtigen Akteure zu identi- fizieren und so Unternehmen, Administrative etc. zusammen- zubringen, um diesen Vorgang zu beflügeln und zu einem positiven Abschluss zum Wohl der Umwelt und der gesamten Gesellschaft zu führen. Die Projektsäule Wissenstrans- fer wird mittlerweile nicht aus- schließlich durch die Forschung gespeist, sondern ebenfalls durch externen Input, der sich mit dem Thema Ressourcen beschäftigt. Hierzu dient das Netzwerk, in dem Akteure, wie z.B. die EnergieAgen- tur.NRW, die Effizienz-Agentur NRW, die Biologischen Stationen, die Verbraucherzentrale und der Landesbetrieb Wald und Holz NRW als Inputgeber für Veran- staltungen und Schulungen zur Verfügung stehen. Die Partner werden in die Bildungsformate auf :metabolon mit ihrem Know-how eingebunden, greifen aber auch ihrerseits Themen auf, die auf :metabolon erarbeitet wurden, um diese wiederum in den eigenen Reichweiten zu verbreiten. Die Veranstaltungsformate werden hierbei vom :metabolon-Team ziel- gruppenspezifisch unter Berück- sichtigung der aktuellen Lehr- und Lernformen und der Vermitt- lungsformate der Zukunft kreiert. In dem an die Erfordernisse der Motivation und Zielsetzung – Wandel mit Weitblick Monika Lichtinghagen-Wirths Geschäftsführung Bergischer Abfallwirtschaftsverband Projektleitung :metabolon Zielgruppen angepassten Kom- munikationskonzept und -design werden neben Schulungen und Seminaren auch Ausstellungen, Reallabore oder digitale Simulati- onen Berücksichtigung finden, um so verschiedenste Vermittlungska- näle nutzen zu können. In einigen Bereichen ist jedoch auch hier nicht mit der reinen Wissensver- mittlung die Aktivität beendet, sondern es werden hierauf aufbauende Einzelprojekte mit Akteuren aus dem o.g. Netzwerk :metabolon initiiert und von diesen begleitet. Schonung der Rohstoffe für die kommenden Generationen Im Ergebnis kann man daher davon ausgehen, dass in Zukunft die Ziele dann erreicht werden können, wenn zunächst die Frage geklärt wird, aus welchen Rest- stoffen und Abfällen Sekundär- rohstoffe entstehen können. Die hieraus resultierenden Lösungs- ansätze müssen einerseits ent- lang der administrativen Vorgaben abgeprüft werden, anderseits muss eine Bewusstseinsbildung in allen relevanten Gesellschafts- gruppen herbeigeführt werden. Ergebnis muss sein, die natür- lichen Rohstoffe für die nächste Generation zu schonen. Kegelspitze

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