301 BERGISCHE RESSOURCENSCHMIEDE Wie Schwerpunkt Forschung und Technologie Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Sektoren Was Projektansatz reduce – weniger Abfall erzeugen reuse – mehrfach und länger verwenden recycle – was Neues draus machen redesign – neu denken und anders machen Kurzbeschreibung Zirkuläre Wertschöpfung - was ist das? Der Begriff der zirkulären Wertschöpfung beschreibt das größtmögliche Nutzen vorhandener Ressourcen, Materialien und Energien im Stoffkreislauf. Dabei soll das Wirtschaftswachstum von der Entnahme primärer Rohstoffe entkoppelt und Einsparpotenziale insbesondere durch Nutzung von Sekundärrohstoffen ausgeschöpft werden. Dadurch werden eine höhere Rohstoffeffizienz und -effektivität sowie eine gesteigerte Autarkie erreicht. Dies erfordert ein Zusammenwirken aller Stufen der Wertschöpfungskette, um Stoffströme und Produkte für eine Kreislaufführung der Ressourcen zu konzipieren und zu nutzen. Am Ende eines Lebenszyklus werden die gebildeten Reststoffe zu Werkstoffen umgewandelt und in neue Kreisläufe eingebracht. Schadstoffe gilt es dabei aus dem Stoffkreislauf auszuschließen und somit Abfälle gezielt als Schadstoffsenken zu nutzen. Auf diese Weise ist zirkuläre Wertschöpfung mehr als Recycling und geht deutlich über die bisherigen Grenzen der Kreislaufwirtschaft hinaus. Umsetzung Neben diesem Runden Tisch an dem die genannten Akteure sich regelmäßig treffen um sich auszutauschen, gibt es Thementische zu speziellen Themen wie z.B. Bauabfall etc., da sich in der Vergangenheit herausgestellt hat, dass, um das Thema Zirkuläre Wertschöpfung zu betrachten die Akteure einzelner Wertschöpfungsketten (vom Designer, über die Produzenten, den Handel bis zum Entsorger) zum Austausch zusammen gebracht werden müssen. Das Netzwerk :metabolon hat hierbei zurzeit den Thementisch Bauabfälle übernommen.
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