199 :METABOLON | FORSCHUNGSPROJEKTE KI-basierte Metallgewinnung aus Industriebrachen (NWE-REGENERATIS) Wer Interreg Nordwest Europa / SPAQuE Partner Technische Hochschule Köln (TH Köln), Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV), Forschungs- und Industriepartner aus Belgien (ATRASOL, CTP, ULiège, Duferco OVAM), Frankreich (BRGM, ixsane, Team2, yncréa) und Großbritannien (Materials Processing Institute, Cranfield University) Warum An ehemaligen Standorten der Metallindustrie sind die Böden häufig kontaminiert, so dass sie nicht mehr genutzt werden können. Das internationale Forschungsprojekt REGENERATIS geht dieses Problem mit einer KI-basierten Lösung an. Wie Schwerpunkt Forschung und Technologie Wissenstransfer in der Abfallwirtschaft Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Sektoren Was Projektansatz recycle – was Neues draus machen Kurzbeschreibung Industriebrachen können mit ganz unterschiedlichen Metallen belastet sein: etwa Zink, Eisen, Blei oder seltenen Erden. Dabei handelt es sich um Späne aus dem Bearbeitungsprozess, metallische Schlämme, oder Schlacken, die am Standort entsorgt wurden. Von diesen Metallen geht zum einen eine Umweltgefahr aus, zum anderen sorgen sie dafür, dass die Flächen nicht mehr genutzt werden können. Es soll ein Geschäftsmodell und ein Verfahren entwickelt werden, um die im Boden verborgenen Metalle zu recyceln. Da die Rückgewinnung der Metalle sehr aufwändig sein kann, muss man im Vorfeld wissen, welche Verfahren vor Ort benötigt werden. Im Forschungsprojekt sollen daher von Modellstandorten Bodenproben entnommen und analysiert sowie historische Informationen zusammengetragen werden. Diese werden in eine Künstliche Intelligenz eingespeist, die ermittelt, welche Prozesse benötigt werden und welche Mengen an Metallen wirtschaftlich zurückgewonnen werden können. Neben Metallen geht es auch um die Gewinnung von Mineralen sowie die Nutzung von ÖkoKatalysatoren.
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