linear wird zirkulär – Zukunft Kreislaufwirtschaft

177 :METABOLON | FORSCHUNG ReNOx 2.0 – Rückgewinnung von Ammonium-Stickstoff und Phosphor aus Deponiesickerwasser Wer Montanuniversität Leoben Partner Technische Hochschule Köln (TH Köln), Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV), Universität für Bodenkultur Wien, Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz Warum Wie lassen sich Ammonium und Phosphat aus Abwässern rückgewinnen? Im Projekt ReNOx 2.0 untersuchte das :metabolon Institute die Rückgewinnung aus Deponiesickerwasser. Wie Schwerpunkt Forschung und Technologie Wissenstransfer in der Abfallwirtschaft Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Sektoren Was Projektansatz recycle – was Neues draus machen Kurzbeschreibung Das Forschungsprojekt ReNOx 2.0 – Simultane Rückgewinnung von Nährstoffen aus biogenen Roh- und Abwässern untersucht das Verfahren des Ionenaustauscher-Loop-Stripping (ILS) für die Rückgewinnung von Ammonium und Phosphat. Deponiesickerwässer enthalten große Mengen an Ammonium, welches beim Abbau der Organik in einer Hausmülldeponie entsteht. Daher wurde das Sickerwasser der Deponie Leppe in der Versuchsanlage im österreichischen Leoben getestet. Beim ILS wird das Sickerwasser durch Zeolithe geleitet: natürlich vorkommende oder künstlich hergestellte Silikate, die das Ammonium-Ion festhalten können. Ein ‚Stripping‘ genannter Spülschritt reinigt die Zeolithe und das Ammonium wird ausgewaschen und kann wiederverwendet werden. Auch Phosphat kann dabei zurückgewonnen werden. Aus beiden Rohstoffen können dann industriell verwertbare, biobasierte Produkte wie Düngerrohstoffe oder Entstickungsmittel für die Rauchgasreinigung entstehen.

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