163 :METABOLON | FORSCHUNG :metabolon IIa - Vom Reststoff zu Wertstoff Wer Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV) / Technische Hochschule Köln (TH Köln) Partner Fraunhofer UMSICHT, diverse Forschungs- und Industriepartner Warum Das Projekt :metabolon IIa baut auf den Ergebnissen von :metabolon I auf. Nach erfolgreicher Neustrukturierung der ehemaligen Zentraldeponie Leppe zum Lehr- und Kompetenzstandort der TH Köln, wurden im Projekt :metabolon IIa neue Forschungsarbeiten begonnen. Wie Schwerpunkt Forschung und Technologie Wissenstransfer in der Abfallwirtschaft Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Sektoren Nachhaltiger Lebensstil Was Projektansatz reduce – weniger Abfall erzeugen reuse – mehrfach und länger verwenden recycle – was Neues draus machen redesign – neu denken und anders machen Kurzbeschreibung Das Forschungsprojekt :metabolon IIa wird gemeinschaftlich von der TH Köln und dem BAV durchgeführt und bezeichnet das Folgeprojekt von :metabolon I. Die Förderung erfolgt über die Europäische Union, genauer über das ZIEL 2-Programm (EFRE) sowie finanzielle Mittel des Landes NRW. Die Entwicklung innovativer Verfahren zur Erzeugung von Sekundärrohstoffen aus Reststoffen und die Erforschung von deren Nutzung zur nachhaltigen Schonung von Primärrohstoffen stehen weiterhin im Mittelpunkt der Arbeiten. Die Forschungsaktivitäten werden um folgende Bereiche erweitert: HTC (Hydrothermale Carbonisierung), Deponietechnik und dem Schließen von Energiekreisläufen. Das Verfahren der Hydrothermalen Carbonisierung bietet innovative Verwertungswege für Reststoffe an und ergänzt die bereits aufgebauten Prozessketten im Projekt. Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung sind Untersuchungen zur Prozessführung der Sickerwasseraufbereitungsanlage auf dem Standort, um eine Verbesserung der Wasserqualität sowie Energieeinsparungen zu erreichen. Durch die enge Verknüpfung verschiedener Pilot- und Technikumsanlagen können die erzielten Forschungsergebnisse auf die industriellen Anlagen auf der Leppe Deponie übertragen werden und zu einer Prozessoptimierung beitragen. Das somit gewonnene Fachwissen wird in Form von Schulungen, Seminaren und Veröffentlichungen an die interessierte Fachwelt und auch an die Öffentlichkeit in einem nicht diskriminierenden Wissenstransfer weitergegeben.
RkJQdWJsaXNoZXIy ODUyNDI0