linear wird zirkulär – Zukunft Kreislaufwirtschaft

129 BERGISCHER ABFALLWIRTSCHAFTSVERBAND | ABFALLBERATUNG Kunststoffkampagne „Plastik – weniger ist Meer“ Wer Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV) Partner Technische Hochschule Köln (TH Köln) Warum Die BAV-Kunststoffkampagne macht es sich zur Aufgabe, die breite Öffentlichkeit über Kunststoff an sich, seine Vor- und Nachteile und unser Verhalten bei dessen Verwendung und Entsorgung aufzuklären. Wie Schwerpunkt Wissenstransfer in der Abfallwirtschaft Nachhaltiger Lebensstil Was Projektansatz reduce – weniger Abfall erzeugen reuse – mehrfach und länger verwenden Kurzbeschreibung Plastik ist in unserem Leben allgegenwärtig und unverzichtbar. Unser Plastikverbrauch und der Umgang mit Plastikabfällen hat erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt. Plastik besteht aus Erdöl, das für viele Kunststoffe als Ausgangsmaterial eingesetzt wird und ist somit ein reines Naturprodukt. Es sind kleine Meereslebewesen, die nach ihrem Absterben im Laufe von Jahrmillionen unter dem Druck der Ablagerungen chemisch umgewandelt wurden. Die Menge an Öl ist jedoch endlich. Umso wichtiger ist der Umgang mit Kunststoffabfällen. Anstatt sie achtlos in der Umwelt zu entsorgen sollten sie möglichst in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. Um diese Themen für die verschiedenen Zielgruppen aufzubereiten, wurde von der Abfallberatung zunächst eine Informationskampagne u.a. mit einem Info-Stand und verschiedenen Info-Materialien etabliert. Mit diesem Stand kann die Abfallberatung beispielsweise auf Märkten oder in Rathäusern präsent werden und zur Aufklärung der Bürger beitragen. Zum anderen wurde gemeinsam mit der TH Köln ein Lernortmodul für Schüler ab der Jahrgangsstufe fünf entwickelt, welches sich mit Plastik, unserem Konsum und möglichen Handlungsalternativen befasst. Hier wird zum Beispiel bei einem Filtrationsversuch erforscht, wie viel Mikroplastik in Zahnpasta oder einem Duschgel steckt. Die Erkenntnisse, die hier vermittelt werden, sind z.T. Ergebnisse aus Forschungsansätzen der TH Köln am Standort :metabolon. So werden diese Ergebnisse direkt an die breite Öffentlichkeit transferiert.

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