linear wird zirkulär – Zukunft Kreislaufwirtschaft

103 BERGISCHER ABFALLWIRTSCHAFTSVERBAND | TECHNIK – TECHNISCHE ANLAGEN Nutzung des Biogases zur Stützung der Deponiegasverwertung Wer Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV) Partner AVEA GmbH & Co. KG Warum Durch die rückläufige Qualität des Deponiegases ist eine motorische Verwertung irgendwann nicht mehr möglich. Ziel ist es, das Deponiegas durch Beimischung von Biogas über einen möglichst langen Zeitraum in Blockheizkraftwerken nutzen zu können. Wie Schwerpunkt Wissenstransfer in der Abfallwirtschaft Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Sektoren Was Projektansatz reuse – mehrfach und länger verwenden Kurzbeschreibung Durch die mikrobiologische Zersetzung der in der Deponie abgelagerten, häuslichen und gewerblichen Abfälle aus der Region entstehen jährlich rund 3,5 Mio. m³ Deponiegas. Da eine Ablagerung von unbehandelten Abfällen auf Deponien in Deutschland seit 2005 gesetzlich untersagt ist, kommen keine biologisch abbaubaren Abfälle mehr hinzu. Dadurch reduziert sich die jährlich anfallende Deponiegasmenge. Auch der Energiegehalt geht mit der Reduzierung des Anteils an Methan immer weiter zurück. Das führt dazu, dass das Deponiegas irgendwann motorisch nicht mehr verwertet werden kann. Ziel ist es, durch Beimischung von Biogas mit einem konstanten Energiegehalt, den Energiegehalt des Deponiegas-Biogas-Gemisches auf einem motorisch verwertbaren Niveau zu halten und so auch weiterhin über einen möglichst langen Zeitraum Strom und Wärme erzeugen zu können.

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