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End Plastic Soup

Eine Initiative des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes und der lokalen Rotary Clubs

Plastik ist Fluch und Segen unserer modernen Gesellschaft. Für beinahe alle Anwendungen lässt sich der passende Kunststoff finden. Wenig überraschend wird eine rasante Zunahme des Plastikaufkommens und -abfalls beobachtet. Dadurch treten auch die negativen Folgen unseres Plastikkonsums immer deutlicher in den Vordergrund. Die Vielfalt an Kunststoffen erfordert einen aufwändigen Umgang mit den anfallenden  Stoffströmen,  um mit sortenreinen Abfallfraktionen ein effektives Recycling zu ermöglichen. Besonders gravierend sind natürlich die Plastik-Einträge in die Natur, sowohl in der Form als Makroplastik, inklusive dem daraus entstehenden sekundären Mikroplastik, als auch in der Form primären Mikroplastiks.

Mikroplastik vermeiden – aber wie?

Plastik begleitet uns in allen Lebenslagen und ist in vielen wichtigen Produkten nicht wegzudenken. Es erleichtert unseren Alltag in vielerlei Hinsicht. Werden nützliche Gegenstände falsch oder zu früh entsorgt, ist das nie gut und so verhält es sich eben auch mit Plastik. Nicht ordnungsgemäß entsorgt kann es im schlimmsten Falle am Ende der Nutzung als Mikroplastik der Umwelt in erheblichem Maße schaden.

Ein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken? Ganz im Gegenteil! Es ist der Anlass, gemeinsam zu handeln.

Initiative der Rotary Clubs – End Plastic Soup

Das Verhalten jedes einzelnen ist wichtig, das heißt aber nicht, dass man als Einzelkämpfer unterwegs sein muss. Die Initiative End Plastic Soup wurde 2018 im Distrikt 1580 mit Rotary Clubs in Amsterdam gestartet.

Aus der bereits bestehenden Kooperation zwischen dem Bergischen Abfallwirtschaftsverband und den Rotary Clubs aus dem Distrikt 1810, wird auf regionaler Ebene eine Gemeinschaftsinitiative ins Leben gerufen, die ein vielschichtiges Informations- und Aufklärungsangebot bietet:

Zum einen tauchen Schulklassen am außerschulischen Lernort :metabolon in den Mikrokosmos Plastik ein und haben ebenfalls die Gelegenheit, auf eigene, virtuelle Faust das Erlernte zu vertiefen. Zum anderen ist die enorme Reichweite, die die Rotary Clubs mit sich bringen, ein großer Schritt nach vorne für die Bemühungen, die auf :metabolon bereits angelaufen sind.

Das Ziel von End Plastic Soup

Bis 2050 wird es keinen Plastikmüll mehr in den Meeren und Ozeanen geben, ebenso wenig wie in unseren Flüssen, Seen, Parks und auf den Straßen. Dieses ambitionierte Ziel lässt sich nur erreichen, wenn möglichst viel Menschen partizipieren, daher werden auch Möglichkeiten der aktiven Teilhabe aufgezeigt.

Es entsteht eine Kampagne, die nachhaltig und dauerhaft das Thema in der gesamten Gesellschaft verankern soll und so zur Lösung dieser Herausforderung im Sinne einer lebenswerten und gemeinsamen Zukunft beiträgt und das gemeinsame Ziel weiter vorantreibt.

www.endplasticsoup.nl/de

www.wipperfuerth-lindlar-romerike-berge.rotary.de




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