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11.12.2019

Runder Tisch Zirkuläre Wertschöpfung beim Summit Umweltwirtschaft.NRW in Essen

Beim dritten Summit Umweltwirtschaft.NRW auf der Messe Essen standen am 11. Dezember 2019 die Themen Ressourcenwirtschaft, Energieeffizienz und umweltfreundliche Mobilität im Mittelpunkt. Bei dem diesjährigen Gipfeltreffen der Branche stellte sich auch das Netzwerk „Runder Tisch Zirkuläre Wertschöpfung NRW“ vor. Mittlerweile nehmen bereits 15 Akteure verschiedenster Branchen an diesem regelmäßigen Austausch zum Thema Zirkuläre Wertschöpfung teil, um Synergien und Fortschritt zu schaffen. Die zirkuläre Wertschöpfung hat angesichts zunehmender Umweltzerstörung, Ressourcenknappheit und steigender Abfallmengen immer mehr Beachtung gefunden. Sie zielt darauf ab, aus der dominierenden linearen Durchlaufwirtschaft einen geschlossenen Wertschöpfungskreislauf zu formen. In der zirkulären Wertschöpfung arbeiten Nutzer, Produzenten und Entsorger eng miteinander zusammen. Eine Wertschöpfungskette kann schrittweise ein Kreislaufmodell werden, indem z.B. nachhaltiges Produktdesign, geschlossene Ressourcensysteme und Servicelösungen in der Praxis Anwendung finden.

Der Umweltsummit bot eine hervorragende Möglichkeit, die Potentiale der zirkulären Wertschöpfung zu unterstreichen, mit anderen Mitgliedern der Umweltbranche darüber zu debattieren und weitere mögliche Teilnehmer für das Netzwerk zu gewinnen. Als Repräsentanten traten am Mittwoch das Projekt :metabolon aus Lindlar und CirQuality OWL e.V. aus Bielefeld auf. Auch der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr Dr. Heinrich Bottemann informierte sich bei einem Besuch am Ausstellungsstand.

„Runder Tisch Zirkuläre Wertschöpfung NRW“ war auch Gastgeber eines Workshops. Der Workshop „Jetzt geht’s rund – die Zukunft in NRW ist zirkulär“ wurde von Frau Lichtinghagen-Wirths moderiert und von Herrn Jan Nicolai Hennemann vom Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW mit einem Vortrag zum Thema „Grundlagen der zirkulären Wertschöpfung - Was bedeutet das für NRW?“ eröffnet. Sowohl der Vortrag als auch der anschließende Workshop, mit ca. 60 Teilnehmern, stießen auf reges Interesse: der Raum war vollbesetzt und fand auch beim internationalen Publikum gespannte Teilnehmer. Der Workshop unterteilte sich in vier Schwerpunkte, die sich entlang des Kreislaufs der zirkulären Wertschöpfung orientierten. Das „Produktdesign“ wurde geleitet von Frau Prof. Karin-Simone Fuhs, der Fachgebietsleiterin Nachhaltiges Design der ecosign - Akademie für Gestaltung. Herr Klaus Meyer, Geschäftsführender Vorstand der Energie Impuls OWL. moderierte zum Thema „Produktionsprozesse“ in einer zirkulären Wertschöpfung. Die Rolle der „Verbraucher“ wurde durch Herrn Stephan Schaller, Senior Consultant der CSCP, genauer betrachtet. Herr Ernst-Peter Rahlenbeck, Vorsitzender des Vereins Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V., leitete seine Gruppenteilnehmer im Thema der „Kreislaufwirtschaft“ in der zirkulären Wertschöpfung. Die Teilnehmer waren interessiert und diskussionsbereit und trugen engagiert zu den wertvollen Ergebnissen des Workshops bei.

 

 

 

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