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13.05.2018

Abschlussveranstaltung der Sonderausstellung „Leonardo da Vinci – Erfinder und Wissenschaftler“ auf Schloss Homburg

Am Sonntag, den 13. Mai 2018 fand auf Schloss Homburg die Abschlussveranstaltung zur Sonderausstellung „Leonardo da Vinci – Erfinder und Wissenschaftler“ statt. Neben zahlreichen Angeboten des Schlosses und der dortigen Museumspädagogik, war auch :metabolon zu Gast und bot in der Erfinderwerkstatt einen Aktionstisch zum Thema „Bionik“ an. Leonardo da Vinci galt als ein erster Vorreiter der heutigen Bionik, denn auch er ließ sich zu seinen Lebzeiten von der Natur inspirieren und schuf aus seinen Erkenntnissen Erfindungen, die das Leben der Menschen bereichern sollten.

So bot es sich an, das Thema Bionik genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Besucher der Ausstellung konnten am Aktionstisch verschiedene Experimente und Spiele ausprobieren. Mithilfe von Kohlrabi-Blättern konnte der Lotus-Effekt genauer untersucht und dessen Eigenschaften beobachtet werden. Mit einer Pipette wurde Wasser auf die Blätter getropft und es gab ein unmittelbares Ergebnis: Das Wasser perlte ab und rollte tropfenförmig das Blatt hinunter. Als nächster Schritt wurde das Blatt mit Mehl bestreut. Nun sollte beobachtet werden was passiert, wenn das Wasser auf das Mehl getropft wird. Das Mehl verbindet sich mit dem Wasser und läuft zusammen das Blatt hinunter. Somit sorgt der Lotus-Effekt dafür, dass sich das Blatt selbst reinigt. Ein zweites Experiment beschäftigte sich mit der Belastbarkeit von einem Blatt Papier. Das Blatt sollte im Zickzack-Muster gefaltet werden, sodass ein Becher darauf platziert werden konnte. Erstes Ergebnis: Das Blatt Papier kann die Last des Bechers tragen. Im zweiten Schritt sollte nun überprüft werden, wie belastbar diese Papierbrücke ist. Mit einer Pipette wurde vorsichtig Wasser in den Becher getropft. Dies sollte so lange durchgeführt werden, bis die Brücke die Last des Bechers nicht mehr tragen konnte. Anschließend wurde das Wasser in einen Messbecher gefüllt, um die exakte Menge des Wassers zu bestimmen. Die maximale Menge, die an diesem Tag gemessen wurde waren 200ml! Dies variierte natürlich stark und hing davon ab, wie exakt die Brücke gefaltet wurde. Zu guter Letzt gab es für die Besucher noch ein Bionik-Memory zu lösen. Ziel des Spiels war es, ein tierisches oder pflanzliches Vorbild aus der Natur und das entsprechende technische Produkt zu finden. So entstanden spannende Pärchen, wie z.B. das Lotus-Blatt und die abperlende Wandfarbe oder der Gecko als Vorbild für ein Gecko-Tape, das starke Klebeeigenschaften zeigt. Die Besucher hatten sichtlich Freude an dem Angebot und nutzten dieses auch bis zum offiziellen Ende der Abschlussveranstaltung auf Schloss Homburg.

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