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Arbeitskreis Klärschlamm

Die Novellierungen der AbfKlärV und DüMV und die damit verbundenen Auflagen, u. a. zur Phosphorrückgewinnung, bedingen, dass die Verwertungspfade von Klärschlämmen zukünftig angepasst werden müssen. Dies stellt die Branche vor die Herausforderung, zeitnah Konzepte für die Entsorgung und das Phosphorrecycling zu entwickeln und mittelfristig umzusetzen. Trotz der Vielzahl angebotener Verfahren sind die Unsicherheiten auf Seiten der Entscheidungsträger weiterhin groß.

Um eine Statusbestimmung der derzeitigen Projektentwicklungen zu schaffen und die entsprechenden Herausforderungen zu bewältigen, verbindet das „Netzwerk Zirkuläre Wertschöpfung :metabolon“ Vertreter der Abwasserbehandlung in Nordrhein-Westfalen, Akteure aus Forschung & Entwicklung, thermische Behandler von Klärschlamm, Behördenvertreter sowie potenzielle Produktabnehmer von Phosphor-Rezyklaten. Durch den Erfahrungsaustausch können Maßnahmen zur Umsetzung abgeleitet und gemeinsame Strategien für NRW entwickelt werden. Dabei nutzt das Netzwerk seine fachliche Kompetenz sowohl in beratender als auch vermittelnder Funktion zur Schaffung neuer Kooperationen, um gemeinsam den Kreislauf zu schließen.

Das Thema Klärschlamm ist Schwerpunkt des Arbeitskreises thermische Behandlung unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker vom Lehr- und Forschungsgebiet Technologie der Energierohstoffe an der RWTH Aachen.

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