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Netzwerk
Zirkuläre Wertschöpfung :metabolon

Im Rahmen des Forschungsprojektes :metabolon wird vom Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV) in Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung und Verbänden ein NRW-weites Netzwerk für zirkuläre Wertschöpfung aufgebaut. Unter fachlicher Leitung dreier Hochschulinstitute mit Forschungsschwerpunkten in der Sekundärrohstoffwirtschaft gliedert sich das Netzwerk in folgende Kernteams:

Hintergrund des Vorhabens ist die zunehmende Rohstoffverknappung und das Bestreben, das Wirtschaftswachstum von der Entnahme primärer Rohstoffe zu entkoppeln und somit die Abhängigkeit von volatilen Märkten zu reduzieren. Im Sinne der Vision einer „Circular Economy“, wie sie auch durch den Aktionsplan der EU-Kommission verabschiedet wurde, soll gemeinsam mit Partnern aus der gesamten Wertschöpfungskette die Schließung von Stoffkreisläufen und Kaskadennutzung für ausgewählte Stoffströme erreicht werden. Mit diesem Ansatz, der einen intensiven Austausch und Kooperationen innerhalb des zu schaffenden Netzwerkes vorsieht, sollen positive Auswirkungen auf ökonomischer, ökologischer und sozialer Ebene geschaffen werden. Insbesondere der Standort NRW bietet aufgrund seiner breit aufgestellten Rohstoffindustrie hohes Potenzial, um den Wandel hin zu einer zirkulär wertschöpfenden Wirtschaftsstruktur zu bewerkstelligen.

Vor diesem Hintergrund arbeitet das „Netzwerk Zirkuläre Wertschöpfung :metabolon“ daran, Akteure aus Forschung, Industrie, Politik und Gesellschaft zusammenzubringen, Verwertungspotenziale zu identifizieren, effektive Nutzungskonzepte zu entwickeln und somit Stoffkreisläufe zu schließen. Hierbei wird die gesamte Wertschöpfungskette von Planung und Design über Herstellung und Nutzung bis hin zur Sammlung und Aufbereitung betrachtet (siehe Abbildung). Im gemeinsamen Dialog werden Chancen und Herausforderungen bei der Lenkung und Nutzung der jeweiligen Stoffströme herausgearbeitet und Wissen aus den spezifischen Kompetenzbereichen ausgetauscht. Somit können Doppelstrukturen unterbunden, Synergien genutzt und Maßnahmen zur Lösung der Herausforderungen abgeleitet werden.

Darüber hinaus fungiert das Netzwerk als Kompetenzzentrum für zirkuläre Wertschöpfung und möchte durch die enge Zusammenarbeit mit Praxispartnern Schwerpunkte in Forschung und Förderung setzen. Als Ideenschmiede für neue Forschungsvorhaben werden die Erkenntnisse aus der Netzwerkarbeit bedarfsorientiert als Impulse für die Förderung auf Landesebene genutzt. Gleichzeitig wird die Forschung effektiver gestaltet und die Umsetzung von Ergebnissen in die Praxis erleichtert. 

Initiale Schwerpunkte sind die Themenfelder des Recyclings mineralischer Bau-stoffe im Arbeitskreis unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme und die Verwertung von Klärschlamm vor dem Hintergrund der Phosphorrückgewinnung unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker.

Perspektive auf Wertschöpfungskette

NZW_Kreislauf 5
NZW_Kreislauf 5

Beirat Kompetenznetzwerk Zirkuläre Wertschöpfung



Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.  »

Herwart Wilms Geschäftsführer Remondis


Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung »

Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock



Effizienz-Agentur NRW »

Dr. -Ing. Peter Jahns


EnergieAgentur.NRW »

Geschäftsführung, Manager des Clusters Energiewirtschaft.NRW Dr. Frank-Michael Baumann


Forschungsgemeinschaft :metabolon »

Prof. Dr. Michael Bongards; Geschäftsführerin Bergischer Abfallwirtschaftsverband Monika Lichtinghagen-Wirths; Prof. Dr. -Ing. Sabine Flamme; Dr. rer. pol. Universitätsprofessorin Grit Walther; Dr.-Ing., Universitätsprofessor Peter Georg Quicker

https://www.bavweb.de/-metabolon/Forschung/Forschungsgemeinschaft


Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. »

Geschäftsführer Zweckverband Müllverwertungsanlage Ingolstadt Dipl. Kaufm. (Univ.) Gerhard Meier





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