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Forschung auf :metabolon

Zirkuläre Wertschöpfung - Energie aus
Reststoffen

Das Forschungsprojekt :metabolon entstand im Rahmen der Regionale 2010 und wurde erst durch die enge Kooperation der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) und des Bergischen Abfallwirtschaftsverbands (BAV) möglich. Unter dem Motto "Stoffwandlung" (= Metabolismus) wurde die ehemalige Deponie Leppe im oberbergischen Lindlar in einen Standort für nachhaltige Behandlung von Rest- und Abfallstoffen umgebaut.

Das Projekt beschäftigt sich mit innovativen Verfahren zur stofflichen und energetischen Verwertung von Rest- und Abfallstoffen, wobei das übergeordnete Ziel das Schließen von Stoffkreisläufen ist. So wird auf :metabolon die Idee der "zirkulären Wertschöpfung" umgesetzt, d.h. die gesamtheitliche Betrachtung von Prozessketten steht im Fokus der Forscher. Um diese  Sichtweise in Industrie, Politik und Öffentlichkeit zu etablieren wurde ein NRW-weites Netzwerk Zirkuläre Wertschöpfung gegründet.

Mittels LCA (Life Cycle Analysis), Prozessmonitoring, Processbilanzierung, etc. kann eine umfassende Betrachtung zur ökologischen, ökonomischen und soziologischen Einordnung gegeben werden. Nur so ist es langfristig möglich geschlossene CO2-neutrale Kreisläufe zu entwickeln, die ökonomisch sinnvoll und gesellschaftlich vertretbar sind.

Dank der bemerkenswerten Infrastruktur auf :metabolon können die Wissenschaftler aktuelle Fragestellungen vom Labor, über vorhandene Mini-Plants und Technikumsanlagen bis hin zur Umsetzung in die industriellen Anlagen untersuchen.Und auch für dieLehre gibt es hervorragende Bedingungen, weshalb :metabolon als ein offizielles Lehr- und Forschungszentrum der TH Köln ernannt wurde.

Einen weiteren Schwerpunkt von :metabolon stellt der Aufbau eines umfassenden Wissens-Netzwerks dar: Mittlerweile sind viele national und international anerkannte Hochschulen, F&E-Einrichtungen sowie regionalen Verbänden und Unternehmen Partner in diesem Netzwerk vertreten.

TH Forschung :metabolon

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