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16.08.2018

Schüleruniversität zum Thema Nachhaltige
Versorgung „vom Rohstoff zum Werkstoff“ der
RWTH Aachen zu Besuch im
MINT LAB auf :metabolon

Am Donnerstag den 16. August 2018 waren 13 Jugendliche der einwöchigen Schüleruniversität der RWTH Aachen zu Gast im MINT LAB auf :metabolon.

Der Tag begann mit dem Basismodul „Energiewende“, bei dem gemeinsam der Atomausstieg sowie die Energieziele näher beleuchtet und diskutiert wurden. Im Anschluss wurden die verschiedenen Energieträger näher betrachtet und innerhalb der Kategorien fossil und regenerativ eingeordnet. Die passenden Definitionen lieferten die Jugendlichen gleich hinterher. Für Auflockerung und Bewegung sorgte an dieser Stelle das „Energieträger-Dalli-Click“. Aber auch der ganz persönliche Aspekt, d.h. wie jeder selbst die Energiewende vorantreiben kann, wurde diskutiert.

Da alle Teilnehmer zum ersten Mal den Projektstandort :metabolon besuchten, durfte natürlich auch eine kurze Führung über das Geländen entlang der Recycling-Achsen nicht fehlen. Hierbei erfuhren die Jugendlichen mehr über die Wandlung von der Deponie hin zum Innovationsstandort und wurden am Ende des Aufstiegs noch mit einer herrlichen Aussicht sowie einer rasanten Rutschfahrt belohnt.

Nach der verdienten Mittagspause versammelten sich die Teilnehmer erneut im MINT LAB um sich das Vertiefungsmodul „Windenergie“ vorzunehmen. Als lockerer Einstieg nach der Pause wurden 10 verschiedene Mythen zu Windenergieanlagen und Windkraft im Allgemeinen auf ihren Wahrheitsgehalt hin untersucht. Im Anschluss ging es dann ans Eingemachte. Experimentell und theoretisch wurden die relevanten Einflussfaktoren auf die Leistungen von Windenergieanlagen erarbeitet und die Windgeschwindigkeit als die maßgebende festgelegt. In der Folge viel es den Jugendlichen auch nicht schwer aus einer Auswahl verschiedener Standorte den potentiell günstigsten zu identifizieren. Nach einem Vergleich von Windkraftanlagen mit vertikaler Drehachse mit solchen mit horizontaler Drehachse hinsichtlich Vor- und Nachteile sowie bauspezifischen Besonderheiten wurde zum Abschluss nochmals experimentell versucht die Windenergie mittels eines Akkus zu speichern und so für spätere Anwendung nutzbar zu machen.

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