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22.08.2019

Schüleruniversität zum Thema Nachhaltige Versorgung „vom Rohstoff zum Werkstoff“ der RWTH Aachen zu Besuch im MINT LAB auf :metabolon

Am Donnerstag den 22. August 2019 waren 10 Jugendliche der einwöchigen Schüleruniversität der RWTH Aachen gemeinsam mit ihren beiden Betreuern zu Gast im MINT LAB auf :metabolon.

Der Tag begann mit dem Basismodul „Energiewende“, bei dem gemeinsam der Atomausstieg sowie die Ziele der Energiewende näher beleuchtet und diskutiert wurden. So wurden zum Beispiel die verschiedenen Energieträger näher betrachtet und innerhalb der Kategorien fossil und regenerativ eingeordnet. Die passenden Definitionen lieferten die Jugendlichen gleich hinterher. Für Auflockerung und Bewegung sorgte an dieser Stelle das „Energieträger-Dalli-Click“. Mittels selbstständiger Recherche, füllten die Jugendlichen auch eine anfangs noch leere Deutschland-Karte mit Standorten verschiedener Arten der Stromerzeugung und diskutierten über die Ursachen und Auswirkungen der vorherrschenden Verteilung.

Nach der verdienten Mittagspause versammelten sich die Teilnehmer erneut im MINT LAB um sich das Vertiefungsmodul „Klimawandel, Klimaschutz und Klimapolitik“ vorzunehmen. Nach einem lockeren Einstieg mittels kurzen Videoclips wurde zwischen anthropogenen und natürlichen Ursachen des Klimawandels unterschieden, bevor in der Folge menschengemachte Quellen von Treibhausgasen sowie der Treibhauseffekt an sich im Mittelpunkt standen. Wortwörtlich machten sich die Jugendlichen so ihr ganz eigenes Bild. Was es mit dem gern formulierten 2°-Ziel auf sich hat, verdeutlichte den Jugendlichen die Beschäftigung mit Kipp-Punkten des globalen Klimas. Diese Kipp-Punkte sind kritische Schwellen im Klimasystem. Werden diese überschritten, kommt es zu radikalen, unumkehrbaren und sich meist selbst verstärkenden Klimaänderungen.

Was also tun um dem entgegenzuwirken? Eine Möglichkeit bietet z.B. der Verkehrssektor. Mittels kleiner Fahrzeugmodelle testeten die Jugendlichen verschiedene alternative Antriebskonzepte. Weitere Sektoren lernten die Jugendlichen beim Erstellen ihres ganz persönlichen ökologischen Fußabdrucks kennen und konnten so auch identifizieren wo eventuell noch Potential verborgen liegt, das eigene Leben ohne allzu viel Aufwand ökologisch verträglicher zu gestalten.

Da alle Teilnehmer zum ersten Mal den Projektstandort :metabolon besuchten, durfte aber natürlich auch eine kurze Führung über das Gelände entlang der Recycling-Achsen nicht fehlen. Hierbei erfuhren die Jugendlichen mehr über die Wandlung von der Deponie hin zum Innovationsstandort und wurden am Ende des Aufstiegs noch mit einer herrlichen Aussicht sowie einer rasanten Rutschfahrt belohnt.

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