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13.03.2018

Reise zum Mittelpunkt der Erde

Am Dienstag, den 13. März  2018, fanden sich die Schülerinnen und Schüler der Forscher AG des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Wiehl ein weiteres Mal auf :metabolon ein.

Auch wenn die Geothermie in Deutschland bisher keine allzu große Rolle spielt, besitzt sie doch ein enormes Potential. Theoretisch lässt sie sich an jedem beliebigen Standort nutzen, aber macht das auch Sinn? Warum ist sie beispielsweise in Island allgegenwärtig? Woher stammt überhaupt die Wärme aus dem Inneren der Erde? Und auf welche Weise und zu welchen Zwecken können wir uns diese zu Nutze machen?

Wie man bereits relativ niedrige Temperaturen nutzen kann um sich wohlige Wärme ins Haus zu holen konnten die Kinder am Funktionsmodell einer Wärmepumpe im Bergischen Energiekompetenzzentrum anschaulich erleben. Vor der Nutzung der Wärme gilt es aber erst einmal zu verstehen woher diese stammt.

Um zu verstehen woher die Wärme aus dem Inneren der Erde stammt, ist es unerlässlich eine Vorstellung davon zu bekommen wie das Innere der Erde aussieht. An Hand eines Modells verschafften sich die Schülerinnen und Schüler einen groben Überblick über den Aufbau der Erde. Aber woher stammen unsere Informationen über den Erdkern? Erstaunt erfuhren die Kinder, dass selbst die tiefste Bohrung die Erdkruste nicht einmal zur Hälfte durchdringen konnte. Das wäre also so, als ob man das Innere eines Apfels beschreiben möchte ohne die Schale zu durchdringen. Gemeinsam wurden Ideen ausgetauscht, wie es doch gelingen kann Aussagen über das Erdinnere zu treffen und erklärt, wie das in der Praxis dann tatsächlich gemacht wird.

Wieso manche Stellen besser für die geothermale Nutzung geeignet sind als andere, wurde ganz spielerisch gelernt. Mit Hilfe der beiden Spiele „heiße Quelle“ und „Geothermie-Kraftwerk“ wurde den Schülerinnen und Schülern ganz anschaulich vermittelt wie wichtig die Wahl des richtigen Standortes ist, um unnötige Bohrungen zu und so auch Kosten zu vermeiden.

Am Ende war allen klar, wieso in Island gefühlt an jeder Ecke ein Geothermie-Kraftwerk steht und die Bedeutung in Deutschland nur ganz langsam zunimmt.

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