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31.01.2020

NRW-Umweltministerin zu Besuch auf :metabolon

Am vergangenen Freitag, 31. Januar 2020 besuchte Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, mit den beiden Landtagsabgeordneten des Oberbergischen Kreises, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, Bodo Löttgen und dem NRW-Justizminister Peter Biesenbach den Innovationsstandort :metabolon im oberbergischen Lindlar. Die Umweltministerin war zum ersten Mal auf :metabolon und verschaffte sich einen umfassenden Einblick in die zahlreichen und vielseitigen Projektaufgaben :metabolons.

Im Rahmen des Besuchs begrüßte der Verbandsvorsteher des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV) Landrat Jochen Hagt (Oberbergischer Kreis) sowie der stellvertretend Verbandsvorsteher Landrat Stephan Santelmann (Rheinisch-Bergischer Kreis) gemeinsam mit Monika Lichtinghagen-Wirths, Geschäftsführerin des BAV und Projektleiterin von :metabolon sowie dem Vizepräsidenten für Forschung und Wissenstransfer der TH Köln, Prof. Dr.-Ing. Klaus Becker, die Ministerin und stellten die wesentlichen Entwicklungsschritte sowie die inhaltlichen Facetten des Projektes u.a. auch die Zusammenarbeit mit dem Land NRW vor.

Als wichtiger Bereich wurde der Ministerin die Forschungsgemeinschaft :metabolon, welche schwerpunktmäßig im Bereich nachhaltige Ressourceneffizienz am Standort arbeitet, präsentiert. Erforscht werden innovative Verfahren zur Erzeugung von Sekundärrohstoffen aus Reststoffen sowie deren nachhaltige, stoffliche und energetische Nutzung zur Schonung von Primärrohstoffen.

 „Der von :metabolon verfolgte ganzheitliche Forschungsansatz unter dem Aspekt der zirkulären Wertschöpfung leistet einen wertvollen Beitrag zum Schutz unserer Ressourcen und schafft Bewusstsein für diese dringenden Fragestellungen“, sagte Ministerin Heinen-Esser.

In diesem Zusammenhang wurde auch der von :metabolon mit dem Ministerium initiierte „Runde Tisch Zirkuläre Wertschöpfung“ und die Relevanz dieses aktuellen Themas für die Unternehmen, aber auch für die Gesamtgesellschaft von allen Beteiligten unterstrichen. So erfuhr die Ministerin wie :metabolon im Rahmen seiner Aktivitäten im Bereich der Umweltbildung und des Wissenstransfers, sei es im Rahmen der bundesweiten Initiative „Haus der kleinen Forscher",  der außerschulischen Lernorte oder Veranstaltungen im  Bergischen Energiekompetenzzentrum versucht diese zukunftsgewandten Umweltthemen an möglichst viele Zielgruppen zu vermitteln.

„Nur wenn wir alle Beteiligten bei diesem Thema mitnehmen und dazu animieren, ihr eignes Verhalten zu überdenken, können wir das Ziel der Ressourcenschonung für die nachfolgenden Generationen realisieren. Mit dem Projekt :metabolon haben wir einen Kristallisationspunkt für die erforderlichen Aktivitäten geschaffen, der als Plattform für alle dienen soll.“ betonte Landrat Hagt.

Bei einem Rundgang über das Gelände stattete Ministerin Heinen-Esser den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TH Köln im Technikum einen kurzen Besuch ab und erhielt anhand von Darstellungen der Forscher zu den Bereichen Wasserbehandlung, Hydrothermale Carbonisierung und Biogasproduktion, einen Einblick in die Forschungsthemen des Standortes. Die Ministerin zeigte großes Interesse und lobte die nachhaltigen Ansätze der Forschungsgemeinschaft.

":metabolon ist ein exzellentes Beispiel für die enge Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft. Im Schulterschluss erarbeiten die Beteiligten vor Ort anwendungsnahe, wissenschaftlich fundierte Lösungen, um unsere Abfallwirtschaft nachhaltig zu gestalten. Gemeinsam entwickeln sie neue technologische Ansätze oder optimieren bestehende Prozesse und Verfahren. Die TH Köln sieht darin sehr gute Voraussetzungen, um gemeinsam mit den Partnern das Bergische Land zu einer Vorzeigeregion für die zirkuläre Wertschöpfung zu machen." erläuterte Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschungs- und Wissenstransfer der TH Köln.

Den Abschluss des Rundgangs bildete, trotz bergischen Wetters, der Ausblick vom Kegel auf weite Teile des Bergischen Landes und auf das Deponiegelände.

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