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Klimaschutzinitiative

Eine der wesentlichen Emissionen bei der Nachsorge alter Siedlungsabfalldeponien ist Deponiegas, das aufgrund des Methananteils ein besonders schädliches Treibhausgas ist. Die Ergebnisse unserer Überwachung des Gashaushalts und Referenzerfahrungen vergleichbarer Deponien signalisieren, dass die Deponiegasproduktion noch über viele Jahre anhalten wird. Um das Klima zu schützen und Treibhausgasemissionen gering zu halten ist somit eine langfristige Gaserfassung und -behandlung erforderlich.

Hierzu hat der BAV ein Förderprojekt zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen auf der Leppe Deponie durchgeführt. Ziel des Projekts ist es das vorhandene Deponiegaspotenzial zu ermitteln und langfristige Lösungen für eine Verbesserung des Emissionsverhaltens zu finden. Hier kommen insbesondere die Ertüchtigung der Entgasungseinrichtungen sowie die Methode der Deponiebelüftung infrage. So wird eine nachhaltige Verringerung der Deponiegasmigration in die Atmosphäre und eine wirtschaftliche Entgasung im Bereich der Nachsorge erreicht.

Das Projekt „Klimaschutzinitiative: Einsatz geeigneter Technologien zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei stillgelegten Siedlungsabfalldeponien. Leppe Deponie, Engelskirchen“ wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Projekt: "Einsatz geeigneter Technologien zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei stillgelegten Siedlungsabfalldeponien"
Förderkennzeichen: 03K03487
Laufzeit: September 2016 – Februar 2018

Die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen.Die "Nationale Klimaschutzinitiative" trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.


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