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Lebensmittel - zu schade für die Tonne

Mit Köpfchen gegen Verschwendung!

Ob in Supermärkten, Restaurants oder zu Hause - Lebensmittelabfälle entstehen überall. Durchschnittlich werfen private Haushalte in Deutschland im Jahr 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll. Das entspricht ca. 82 kg pro Person. Der BAV stellt aus diesen Abfällen zwar hochwertigen Kompost her, doch eigentlich sind die Lebensmittel zu schade für die Tonne. Gemeinsam mit der AggerEnergie und örtlichen Schulen setzt sich die Abfallberatung des BAV gegen Lebensmittelverschwendung ein.

Warum werfen wir so viel weg?

Täglich tappen wir in zahlreiche Wegwerffallen. Beim Einkaufen lassen wir uns häufig von Sonderangeboten, Familienpackungen und Rabattaktionen (z.B. "Nimm 3, zahl 2") locken. So kaufen wir zu viel oder Dinge, die wir gar nicht brauchen. Zu Hause werden sie dann in den Kühlschrank gestellt und vergessen. Essensreste vom Vortag landen in der Tonne, obwohl man sie am nächsten Tag aufwärmen oder für ein anderes Gericht kreativ weiterverarbeiten könnte.

Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Um Lebensmittel besser zu nutzen und weniger zu verschwenden, hilft es sich einen einfacher Plan zu machen. Wer vorher überlegt was man kochen möchte und welche Produkte man hierzu benötigt, produziert weniger Müll. Denn bereits beim Einkaufen entscheiden wir über potenzielle Abfälle. Ein Einkaufszettel hilft, auch nur die Produkte zu kaufen, die man benötigt.

Ein weiterer Faktor ist das Mindesthaltbarkeitsdatum. Produkte die über dem Mindesthaltbarkeitsdatum liegen, sind nicht automatisch schlecht. Es handelt sich um eine Empfehlung des Herstellers das Produkt bis zu diesem Datum aufzubrauchen, doch die meisten Lebensmittel sind weit länger als angegeben haltbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist also kein Wegwerfdatum.

Aktion gegen Lebensmittelverschwendung

Im Rahmen des Projekts führten das Linden Gymnasium in Gummersbach und das Wüllenweber Gymnasium in Bergneustadt jeweils einen Aktionstag durch.

Die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen setzten sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit dem Thema Lebensmittelverschwendung auseinander. Während des theoretischen Teils recherchierten die Schüler selbstständig und präsentierten anschließend ihre Ergebnisse, beispielsweise zur Abfallvermeidung oder den Folgen der Verschwendung. Im Anschluss kochten die Schüler in der Lehrküche der AggerEnergie GmbH ein Menü aus vermeintlichen Lebensmittelresten und Produkten, die trotz abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatums noch verwertbar sind.

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