Informationskampagne rund um die Biotonne

Die Abfallberatung des BAV hat bereits im Jahr 2016 eine Informationskampagne zur getrennten Bioabfallsammlung im gesamten Verbandsgebiet gestartet. In diesem Rahmen werden auch die zur Abfuhr bereit gestellten Biotonnen auf die richtige Befüllung kontrolliert.

Biotonnenkontrolle – so funktioniert ‘s

Alle zur Abfuhr bereitgestellten Biotonnen werden mit einem roten, rautenförmigen, permanenten Aufkleber versehen, der in kurzer Form darüber informiert, was auf keinen Fall in die Biotonne gehört. Das sind insbesondere Plastiktüten, auch solche mit Kompostierungshinweis, die im Handel angeboten werden sowie Verpackungsabfälle aus Glas, Metall und Kunststoff.

Erstkontrolle

Bei einer Erstkontrolle werden gering fehlerhaft befüllte Biotonnen mit einem gelben „Warnaufkleber“ versehen. Die Biotonne wird zu diesem Termin wie gewohnt geleert.

Fehlerhafter Befüllung

Biotonnen mit stark fehlerhafter Befüllung (hauptsächlich Restmüll), die eine Verwertung unmöglich macht, erhalten einen roten Hinweiszettel und werden nicht geleert. Diese Biotonnen müssen von den Besitzern nachsortiert werden und werden in diesem Fall erst bei der nächsten planmäßigen Biotonnenabfuhr geleert. Biotonnen, die nicht nachsortiert werden, bleiben wiederholt stehen.

Informationsmöglichkeiten

An zentralen Orten im Verbandsgebiet, wie beispielsweise Supermärkten, wird die Abfallberatung des BAV mit Informationen und Aktionen rund um die Biotonne für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Gerne sendet der BAV Informationsmaterial rund um die Biotonne sowie die allgemeine Abfalltrennung zu. Die Mengen an benötigtem Material können Sie bei der Abfallberatung (0 800 / 805 805 0) angeben.

Warum ist eine korrekte Befüllung der Biotonne wichtig?

Aus den gesammelten Bioabfällen wird hochwertiger Kompost für die Landwirtschaft, den Garten- und Landschaftsbau sowie für die Nutzung in privaten Gärten hergestellt. Die richtige Befüllung der Biotonnen ist hierfür die entscheidende Voraussetzung. Der am Entsorgungszentrum Leppe angelieferte Bioabfall wird in vielschichtigen Sortierverfahren aufbereitet. Kleinste Fragmente von beispielsweise Kunststoff, Glas oder Metall sind jedoch nur schwer bis gar nicht zu entfernen und erschweren die Weiterverwertung und insbesondere die Qualität der wichtigen Ressource Bioabfall. Besonders Plastiktüten, auch solche, die im Handel als kompostierbar angeboten werden, stören die Verarbeitung.

Bitte verwenden Sie zur Sammlung Ihres Bioabfalls keine Plastiktüten, auch nicht solche mit Kompostierungshinweis. Entgegen den Kompostierungshinweisen sind diese Plastiktüten zur Verarbeitung in der Vergärungs- und Kompostierungsanlage am Entsorgungszentrum Leppe ungeeignet, weil sie die technischen Prozesse behindern und sich erst nach längerer Zeit vollständig zersetzen. Plastikreste im Kompost sind die Folge. Nasse Bioabfälle, z. B. aus der Küche, können in Zeitungs- oder Küchenpapier eingewickelt in die Biotonne gegeben werden. Kompostierbare Papiertüten sind im Handel erhältlich.