Große Teile der Weltbevölkerung leiden unter Wasserknappheit. Die Situation wird durch den Klimawandel weiter verschärft.
Nicht nur zu wenig Wasser, sondern auch dessen schlechte Qualität können dazu führen, dass global nicht ausreichend Trinkwasser zur Verfügung steht.
Weltweit steigt die Zahl der Regionen, die von Wassermangel bedroht sind. Der Nahe Osten und Nordafrika gehören zu den Regionen, in denen die Lage bereits jetzt als sehr ernst zu bezeichnen ist.
Die Vereinten Nationen definieren 20 bis 50 Liter Trinkwasser pro Tag und Person als ausreichend.
126 Liter im Durchschnitt verbraucht ein Einwohner Deutschlands, 300 Liter ein Einwohner der USA.
Wasser in Zahlen:
- 2/3 der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt; weniger als 2% steht in Form von nutzbarem Süßwasser zur Verfügung.
- vom gesamten Süßwasser verbrauchen 70 % die Landwirtschaft, 20 % die Industrie, 10 % die Haushalte.
- 1,2 Millarden Menschen verfügen weltweit nicht über ausreichend sauberes Trinkwasser.
Tipps:
- Bewusster Umgang mit Wasser: z.B. tropfende Wasserhähne und undichte Wasserspülkästen reparieren, beim Zähneputzen oder Einseifen Wasserfluss unterbrechen, Duschen statt Baden
- Thermostat-Einhand-Mischarmaturen erlauben aufgrund einer konstanten Wassertemperatur schnellere Unterbrechungen und Fortsetzungen des Wasserflusses (Wasser- und Energieeinsparung)
- Dusch- und Wasserhahnarmaturen mit Wassermengenregler oder Durchflussbegrenzer umrüsten
Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.umweltbundesamt.de.
Die Industrienationen verbrauchen mit einer einzigen Toilettenspülung die gleiche Menge Wasser wie einem Menschen in einem Entwicklungsland zum Kochen, Waschen und Trinken an einem ganzen Tag zur Verfügung steht.
Wasserverbrauch in Deutschland sinkt
Auch wenn die Niederschlagsmengen in Deutschland ungleich verteilt sind und vor allem im trockenen Osten voraussichtlich weiter abnehmen, so wird die mengenmäßige Wasserversorgung hierzulande kein Problem werden.
Die deutschen Haushalte verbrauchen heute im Vergleich zu 1990 20 Liter Wasser pro Tag weniger.
Die Wasserqualität der größeren Flüsse in Deutschland hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Nach wie vor stellt aber die Wasserverschmutzung eine große Herausforderung dar.
Tipps:
- Abfälle nicht über die Toilette (erhöht den Aufwand für die Abwasserreinigung), sondern über die Mülleimer entsorgen
- Keine Speisereste in der Toilette entsorgen, sondern in der Biotonne oder auf dem Komposthaufen
- Speiseöle und Frittierfette nicht ins Abwasser schütten, sondern in der Restmülltonne entsorgen
- Abgelaufene Medikamente nicht über Waschbecken oder Toilette geben. Entsorgung über Apotheken oder Schadstoffmobil
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www.umweltbundesamt.de