Ungeziefer natürlich bekämpfen
Insektensprays werben gerne mit ihren natürlichen Wirkstoffen. Oft enthalten sie jedoch auch Giftstoffe, die sich lange Zeit in Innenräumen festsetzen können, zum Beispiel in Polstermöbeln, Teppichen oder Stofftieren. Gegen Küchenschabe & Co. Empfehlen sich deshalb natürliche und gesundheitlich unbedenkliche Mittel.
Reste von Schädlingsbekämpfungsmitteln müssen beim Schadstoffmobil abgegeben werden !
Fliegengitter an Fenstern verhindern, dass Insekten in den Haushalt kommen. Den gleichen Effekt haben Zitronenmelisse, Lavendel oder frische Geranienblätter auf der Fensterbank. Silberfischchen lassen sich mit einem feuchten weißen Baumwolllappen ködern. Tagsüber verkriechen sie sich darunter und können danach leicht entfernt werden. Besonders bei feuchten Räumen lohnt es sich auch gut zu lüften. Gegen Ameisen helfen Lavendelöl oder Backpulver, das entlang der Ameisenwege gestreut und drei Tage lang liegen gelassen wird.
Bei Küchenschaben gilt es schnell zu handeln, damit die Tiere sich nicht vermehren. Am besten mit Klebefallen in der Nähe des Fundorts. Auch für Kleider- und Lebensmittelmotten gibt es umweltfreundliche Klebefallen, zum Teil mit unschädlichen Lockstoffen. Befallene Lebensmittel und Kleider sollten, wenn möglich, eine Woche lang tiefgefroren werden.
Gegen Kleidermotten helfen natürliche Mittel wie Lavendel und Zedernholz aber auch eine wässrige Lösung aus Niem-Öl.
Doch man kann auch vorbeugen: Möbelpolitur, Arvengeist und verschiedene natürliche Wachse schrecken die Motten ab. Dabei wird gleichzeitig der Kleiderschrank gepflegt. Befallene Kleidungsstücke können auch für einige Tage im Gefrierschrank aufbewahrt werden, das tötet die Motten und ihre Brut garantiert
Zedernholz in der Wäsche hilft gegen Motten
Wenn natürliche Mittel nicht ausreichen, um Ungeziefer aus dem Haushalt zu vertreiben, sollte der Rat von Fachleuten eingeholt werden.