Tipps für den giftfreien Garten

Ob Ameiseninvasion auf der Terrasse, Schneckenalarm im Gemüsebeet oder Mehltau auf dem Rosenstrauch - zwischen den eigenen Gartenzäunen wird oft schweres Geschütz aufgefahren, um tierischen Schädlingen oder wildwachsenden Kräutern zu Leibe zu rücken. Allein in deutschen Gärten werden jährlich rund 470 Tonnen Pestizidstoffe verteilt, um Blattläusen, Schnecken oder Unkraut den Garaus zu machen.

Die giftigen Wirkstoffe werden dabei gezielt in die Umwelt versprüht, vergossen oder ausgelegt. Sie verdunsten und werden vom Regen weggespült, gelangen ins Grundwasser oder in die Luft, bleiben auf Lebensmitteln hängen und erreichen schließlich wieder den Menschen. Besonders gefährlich dabei: Biozide, die ähnlich wie Hormone wirken. Wenn Umweltgifte wie Hormone wirken, können sie im Körper falsche Signale auslösen. Beispiele aus dem Tierreich legen nahe, dass schon geringste Mengen Krebs auslösen, die Fruchtbarkeit beeinflussen und zu Verhaltensstörungen führen können.

Eine Übersicht zu "Gefahren durch hormonell wirksame Pestizide und Biozide" gibt es beim WWF Deutschland (World Wide Fund for Nature) unter www.wwf.de.

Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die lästigen Quälgeister auch ohne Gift wirksam bekämpfen können: