Der Massen-Kunststoff Polystyrol (Kennzeichnung PS) ist ein glasklarer, hochglänzender aber auch harter und spröder Kunststoff. Besondere Bedeutung kommt Polystyrol in Form von Schaumstoff zu.
Schaumpolystyrol ist besonders unter dem Handelsnamen Styropor (® BASF) bekannt geworden. Seit den 1990er Jahren nimmt der IVH (Industrieverband Hartschaum e. V.) die Rechte am Namen Styropor wahr. Nur die Hersteller von EPS (Expandierter Polystyrol-Hartschaum) dürfen danach ihr Material Styropor nennen. Diese Hersteller unterwerfen sich den besonderen Qualitätsanforderungen des IVH.
Geschäumtes Polystyrol wird als schockdämpfendes Verpackungsmaterial oder zur Wärmedämmung für Gebäude eingesetzt.
Styroporabfälle werden je nach ihrer vorherigen Verwendung unterschiedlich entsorgt:
- Styropor – als Verpackungsmaterial (zB. Gemüse- oder Fleischschalen, Formteile) eingesetzt – wird im Gelben Sack bzw. in der Gelben Tonne gesammelt.
- Styropor – als Baumaterial (z.B. Wärmedämmung oder Deckenverkleidung) eingesetzt – gehört in die Restmülltonne.
Styropor aus Gewerbebetrieben (z.B. Transportverpackungen) kann in größeren Mengen an folgenden Stellen abgegeben werden:
- Entsorgungszentrum Leppe, Lindlar-Remshagen
- AVEA Berggrün, Bergisch Gladbach, Overatherstr. 120
Annahmegebühr: 7,50 Euro + MwSt. / 2,5 cbm (Stand Januar 2009)
Das Styropor muss sauber, ohne Aufkleber und Beschichtung sein. Formteile können nur reinweiß erfasst werden. Große Teile sollten in faustgroße Stücke zerbrochen werden, um den Transport zu erleichtern.
Styropor kann vollständig recycelt werden.