Bedeutet Gewinnung von Rohstoffen aus Abfällen, ihre Rückführung in den Wirtschaftskreislauf und die Verarbeitung zu neuen Produkten. Zum Recycling geeignet sind vor allem Glas, Papier, Pappe, Kartonagen, Eisen, Nichteisenmetalle und Kunststoffe.
Ein Nachteil von Kunststoff ist, dass das Material nicht mehr die ursprüngliche Qualität bzw. Verarbeitbarkeit erreicht, wie vor dem Recyclingprozess. Diese Abwertung wird auch als Downcycling bezeichnet,
Voraussetzung für die stoffliche Verwertung ist eine möglichst sortenreine Sammlung der Wertstoffe oder ihre leichte Abtrennung aus der Abfallfraktion.
Die Natur kennt die Wiederverwertung seit ihrem Bestehen. Der Mensch hat früh gelernt, dass das scheinbar Unbrauchbare ein wertvoller Rohstoff sein kann. Vor allem im ersten und zweiten Weltkrieg war die Wiederverwertung von Abfällen eine wichtige Rohstoffquelle. Früher waren es Lumpensammler und Händler die sich um das Einsammeln, Sortieren und Weiterleiten von Abfällen kümmerten, heute sind es Recycling-Spezialisten
Wer konsequent Recyclingprodukte kauft, hilft mit, die natürlichen Rohstoffquellen zu schonen und die Abfallmengen zu verringern. Nicht nur bei Papierwaren nach Recyclingprodukten fragen. Es gibt auch Recyclingprodukte aus Kunststoff: z.B. Blumenkübel, Komposter, Abfallsäcke.
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