PU-Schaumdosen
Rund 25 Millionen Polyurethan-Schaumdosen werden jährlich in Deutschland in den unterschiedlichsten Bereichen des Bauhandwerks verbraucht. Gebrauchte Dosen sind als besonders überwachungsbedürftiger Abfall eingestuft. Sie gehören deswegen nicht in den Rest- oder Baumischabfall oder in den gelben Sack.
PU-Schaum ist ein multifunktionaler Werkstoff, der dem Handwerker viele Dienste leistet. Mit ihm lässt sich montieren, verfüllen, dämmen, dichten, isolieren, fixieren, kleben und modellieren.
Aufgrund Ihrer guten Dämmeigenschaften sind PU-Schäume im Verbrauch die „sparsamsten“ Dämmstoffe, denn Sie verbrauchen durch geringen Materialeinsatz weniger Ressourcen. Durch die Abdichtung von Wärmelecks bei der Fenster- und Türenmontage wird der Energieverbrauch verringert, fossile Brennstoffe geschont, und die Schadstoffemissionen verringert.
Um den Anwendern eine Möglichkeit zur Rückgabe und Verwertung anzubieten und ein hochwertiges stoffliches Recycling sicherzustellen, gründeten die europäischen Hersteller von PU-Schaumdosen 1993 die PDR. Über ein komfortables, deutschlandweites Sammel- und Rückholsystem ist die PDR in der Lage, alle im deutschen Markt verkauften PU-Schaumdosen zu erfassen und einschließlich der Restinhaltsstoffe stofflich zu verwerten.
Rückgabemöglichkeiten für Einzeldosen
Heimwerker oder Anwender, die nur kleine Mengen verwenden, geben die gebrauchten PU-Schaumdosen bei ihrer kommunalen Schadstoffsammlung ab.
Auch viele Bau- und Fachmärkte nehmen die gebrauchten Dosen zurück. PDR stellt den Märkten eine Rückgabe-Station zur Verfügung.
Hinweis:
PU-Schaum ist nur in flüssigem Zustand in der Dose Sonderabfall, ausgehärtet ist er unbedenklich.