Schon 1992 verabschiedeten die Umweltminister aus 179 Staaten ein globales Umwelt- und Entwicklungsprogramm für das 21. Jahrhundert. Diese sog. AGENDA 21 (lat. „was zu tun ist“) setzt auf das Prinzip der Nachhaltigkeit, d.h. auf einen weltweiten, umsichtigen Umgang mit Energie und Rohstoffen. Themen des Programms sind z.B. „Schutz der Erdatmosphäre“, „umweltverträgliches Wirtschaften“, „Veränderung der Konsumgewohnheiten“, „soziale Verteilungsgerechtigkeit“.
Wie jeder einzelne von uns durch sein Verhalten zu einem vernünftigen Umgang mit den Dingen und Ressourcen dieser Welt beitragen kann ist nachfolgend in einigen Beispielen aufgeführt.
Energiesparen
- Raumtemperatur im Wohnbereich nicht mehr als 20 Grad
- Licht in ungenutzten Räumen ausschalten
- Stand-by-Betrieb von Fernseher, Video etc. ausschalten
- Energiesparlampen statt Glühbirnen einsetzen
- Kühlschrank auf 7°C, Gefrierschrank auf – 18 ° C einstellen
Schlemmen
- frische, unverpackte Lebensmittel der Saison aus ökologischer Landwirtschaft
- selbst kochen ist kommunikativer, gesünder und billiger
- mit guten Töpfen lässt sich Energie sparen
- Backöfen brauchen nur bei Biskuit- oder Brandteigen vorgeheizt werden
- 5-10 Minuten vor Ende der Garzeit kann ausgeschaltet werden
Verkehr
- zu Fuß, per Fahrrad oder mit Bus und Bahn
- Fahrgemeinschaften bilden / Car-Sharing
- achten Sie beim Neukauf eines PKW auf den Spritverbrauch
- umsichtige Fahrweise, nicht schneller als 120 km/h, vor roter Ampel ausrollen lassen
Wasser schützen und sparen
- Allzweckreiniger, Scheuermilch und Essigsäure reichen zum Putzen völlig aus
- Spül- und Waschmittel sorgsam dosieren
- keine Reste in die Toilette entsorgen
- Wasser nie ungenutzt laufen lassen
- Spartaste in Toilettenspülkästen einbauen
Abfallvermeidung
- immer eine Tasche in der Tasche dabeihaben
- Verpflegung in der Brotdose und in der Getränkeflasche
- langlebige, reparaturfreundliche Produkte bevorzugen
- Lebensmittel aus der Region einkaufen