Im Herbst stellt sich die Frage: wohin mit Laub. Wie im Wald sollte das Laub unter Bäumen und Sträuchern liegen bleiben. Die Laubschicht führt dem Boden organische Substanz und Nährstoffe zu, fördert das Bodenleben und bietet vielen Lebewesen Schutz im Winter.
Laubarten verrotten unterschiedlich schnell. Nach dem Winter ist vom Weidenlaub nicht mehr viel zu sehen, Eichenlaub hingegen ist nach über einem Jahr noch nicht verrottet.
Laub das auf Rasen fällt kann mit dem Rasenmäher zerfasert werden, bevor es mit anderen Materialien gemischt auf den Kompost gelangt. Das Laub verrottet so schneller.
Fallen sehr große Mengen Laub an, kann ein reiner Laubkompost hergestellt werden, der für Moorbeetpflanzen wie Azaleen oder Rhododendren geeignet ist, die saure Böden benötigen.
Andernfalls werden die Im Herbst gesammelten Laubmengen im Frühjahr mit stickstoffreichen Materialien wie Rasenschnitt gemischt, um den Verrottungsprozess zu beschleunigen.
Können Sie das anfallende Laub nicht selbst kompostieren, bieten sich folgende Möglichkeiten:
- Haben Sie eine Biotonne, können Sie das Laub dort entsorgen.
- Einige Städte und Gemeinden bieten spezielle Sammlungen für Laub bzw. Grünabfälle an. Informieren Sie sich im Abfallkalender.
- Gegen Gebühr nehmen Kompostierungsanlagen Laub und Grünabfälle an.
Entsorgungszentrum Leppe Lindlar Remshagen: 02266/ 9009-0
Birkerhof, Bergisch Gladbach: 02204 / 810767
Heiligeneiche, Burscheid: 0214/ 8668-888
Übrigens:
Gefährlich wird es , wenn das Laub auf Fuß- und Radwegen liegen bleibt und feuchtes Wetter hinzukommt. Achten Sie bitte hier als Anwohner verstärkt darauf, dass der Weg vor Ihrem Grundstück nicht zur Rutschpartie wird.