Kleidermottenbekämpfung mit Kräutern
Wer einen Garten oder Balkon hat sollte immer einen kleinen Platz für die Aufzucht von Kräutern reservieren. Sie sind nicht nur lecker im Tee oder als pikante Geschmacksgeber im Essen zu genießen, sondern dienen auch heimischen Insekten wie Bienen, Hummeln, Tag- und Nachtfaltern als Nahrungsquelle. Außerdem eignen sie sich auch sehr gut zum Vertreiben von Motten.
So halten Lavendel, Eberraute, Waldmeister, Rainfarn, Rosmarin- oder Holunderblüten getrocknet und in kleine Stoffkissen gefüllt, lästige Kleidermotten fern. Wer Kleidung und Duftsäckchen regelmäßig bewegt und im Kleiderschrank von Zeit zu Zeit Staub saugt, schafft für die Schädlinge zusätzlich ungünstige Lebensbedingungen. So kann auf den Einsatz von giftigen Bioziden, die in vielen chemischen Mottenbekämpfungsmitteln enthalten sind, verzichtet werden.
Blüten und Blätter der Kräuter werden am besten vormittags und bei Sonnenschein geerntet, da sie dann am geruchsintensivsten sind. Sie können auf einem Küchentuch oder in einem luftigen Korb getrocknet werden.
Die amerikanische Rot-Zeder duftet für den menschlichen Geruchssinn angenehm.
Kleidermotten aber mögen die Rot-Zeder gar nicht und suchen das Weite. Das natürliche ätherische Öl der Rot-Zeder macht es möglich, dass Sie keine "chemische Keule" mehr anwenden müssen, um Mottenfraß zu verhindern.
Hängen Sie je nach Größe des Schrankes 2-5 Stücke aus Rot-Zedernholz so frei auf, dass diese nicht von Kleidungsstücken überdeckt werden. Für Fächer und Schubladen genügen ca. 2 Klötzchen, die Sie bitte auf ein Blatt Papier legen, um so die Wäsche vor Ölflecken zu bewahren. Lässt der Duft mit der Zeit nach, rauhen Sie einfach die Oberfläche mit Schmirgelpapier ein wenig auf.