Langsam beginnt die Vor-Weihnachtszeit in der man sich die ersten Gedanken an die Besorgung der Geschenke macht.
Trotz der Vorbereitungen und Einkäufe für die Festtage sollte dabei umweltbewusstes Verhalten nicht vergessen werden. Ein gemeinsamer Theater- oder Kinobesuch, eine Besichtigung, ein Wochenendausflug oder eine Einladung zum Essen sind beispielsweise Geschenke, die mit Sicherheit gut ankommen, ohne Abfallberge zu hinterlassen. Eine passende Einladung und / oder, ein selbst gebastelter Geschenkgutschein können kreativ gestaltet und gebastelt werden. Denn gemeinsam Erlebtes, gemeinsam verbrachte Zeit - häufig Mangelware in dieser Gesellschaft - machen beiden Freude, dem der schenkt und dem zu Beschenkenden.
Tipps und Anregungen:
- Viele der angebotenen Spielzeuge bestehen aus Kunststoff, haben ein elektronisches Innenleben und sind mit Batterien bestückt. Hier ist auf Qualität und Verarbeitung zu achten. Gibt es Ersatzteile und sind sie robust und langlebig verarbeitet?
- Bleigießen zu Silvester ist alles andere als umweltfreundlich. Blei ist giftig und deshalb Sondermüll, der persönlich an der Schadstoffsammelstelle abzugeben ist. Als Alternative bietet sich Wachs an.
- Der Lärm von Silvesterböllern versetzt Haus- und Waldtiere in Todesängste. Außerdem wird bei der Herstellung in fernen Ländern viel Energie verschwendet und es bleibt ein unangenehmer Berg Müll.
- Wenn sie Geschenkpapier und -bänder kaufen, geben Sie bitte Recyclingpapieren und Papierbändern den Vorzug. Papiere mit Glitzereffekt enthalten häufig Schwermetalle, Geschenkbänder oft Aluminium.
- Im neuen Jahr stellt sich die Frage, wohin mit dem Weihnachtsbaum. In vielen Städten und Gemeinden werden hierzu Abfuhren angeboten, deren Termine im Abfallkalender und in der Presse veröffentlicht werden. Natürlich muss der Baum dann abgeschmückt und ohne Erde sein.