Deutschland ist der viertgrößte Schnittblumenmarkt der Welt. Im Einzelhandel werden pro Jahr ca. 3,2 Milliarden Euro für Blumen ausgegeben. 82 Prozent dieser Blumen werden importiert. Hauptlieferant sind die Niederlande. Vor allem im Winter stammt jedoch nahezu jede zweite Schnittblume aus Südländern wie Kolumbien, Ecuador, Kenia, Israel oder Spanien.
In diesen Ländern fehlen vielfach Sozialstandards und ökologische Richtlinien für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, die in der deutschen Produktion nur streng kontrolliert eingesetzt werden dürfen.
Während sich Verbraucher auf den hohen Umwelt- und Sozialstandard von Blumen- und Pflanzen aus heimischer Produktion verlassen können, ist dies bei den aus Drittländern eingeführten Schnittblumen nicht immer der Fall.
An dieser Stelle setzt das Flower-Label- Programm (FLP) an.
Im Zentrum des FLP stehen neben der umweltfreundlichen Produktion von hochwertigen Schnittblumen die Menschen, die sie produzieren. Das FLP führt strenge Kontrollen der Produktions- und Arbeitsbedingungen durch, z.B.:
- Integrierter Pflanzenschutz
- Verbot hochgiftiger Pflanzenschutzmittel
- Existenzsichernde Löhne
- Gewerkschaftsfreiheit
- Verbot von Kinderarbeit
- Gesundheitsvorsorge
Fair zu Mensch und Umwelt
Blumenfachgeschäfte, die das FLP-Siegel führen, verkaufen Qualitätsblumen, die nach diesen Kriterien kultiviert wurden.
Das Flower-Label-Program ermöglicht den Ländern des Südens, die eigenen Ressourcen aktiv zu vermarkten und somit eine Lebensgrundlage zu schaffen, ohne der Natur zu schaden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.fairflowers.de