Bahnschwellen

Bahnschwellen wurden früher mit teerölhaltigen Holzschutzmitteln behandelt. Teeröle machen Holz sehr witterungsbeständig und langlebig. Sie wurden gerne eingesetzt als Bestandteil von Holzschutzmitteln, da sie fäulnishemmend wirken. Teeröle enthalten jedoch gefährliche Stoffe, wie Phenole und Kresole, die hautreizend wirken, sowie krebserzeugend wirkende aromatische Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Benzopyren.

Verwendet werden Bahnschwellen zum Beispiel zur Hangabstützung im Garten. Sie müssen nicht zwangsläufig aufs Abstellgleis wandern, denn hierfür gibt es kein Sanierungsgebot. Bahnschwellen, die vor dem 1. September 2002 rechtmäßig verbaut wurden, können belassen werden.

Wohl aber ist es untersagt, die Bahnschwellen durch Bohren, Sägen oder durch Versetzen zu verändern. Das Verkaufen und Ersteigern von Bahnschwellen über Kleinanzeigen in Zeitungen oder via Internet ist grundsätzlich verboten.

Sind die Bahnschwellen frei zugänglich oder im Garten so platziert, dass spielende Kinder mit diesen in Hautkontakt kommen, sollten sie vorsorglich entfernt werden. Wer sie verbannen will, kann dies im Entsorgungszentrum Leppe in Lindlar-Remshagen tun.

Informationen zu alten Bahnschwellen erhalten Sie von der Sonderabfallberatungs- und Entsorgungsgesellschaft SEG 02266 / 9009-41 oder der AVEA 0214 / 8668-712.