In den ersten Lebensjahren des Kindes fällt in den meisten Haushalten besonders viel Abfall an: Wegwerfwindeln, Verpackungen von Pflegeprodukten, Einweggläschen, ausrangierte Kleidung und Spielsachen. Wegwerfwindeln gehören im übrigen grundsätzlich immer in die Hausmülltonne.
Hier einige Tipps wie Abfälle vermieden werden können und gleichzeitig die Umwelt geschont und Geld gespart werden kann.
- Waschbare Windeln verwenden: Mittlerweile gibt es komfortable Stoffwindelsysteme wie mitwachsende Baumwollhöschen mit waschbaren Einlagen und einem Wegwerfvlies. Das Wickeln ist damit fast genauso einfach wie mit Einwegwindeln. Beratung im Fachhandel
- Auf überflüssige Babypflege verzichten: Hautexperten empfehlen einen Säugling nur einmal die Woche zu baden, damit die natürliche Schutzschicht der Haut nicht leidet. Für die tägliche Sauberkeit reicht Wasser, Waschlappen und evtl. eine milde Seife. Viele Babypflegeartikel sind somit überflüssig.
- Babynahrung selber zubereiten: Zum Zufüttern und nach der Stillzeit kann mit Zutaten aus ökologischem Anbau Brei selbst zubereitet werden. Spezielle Kochbücher sind im Fachhandel und bei der Verbraucherzentrale erhältlich.
- Spielsachen bewusst auswählen: Zu viele Spielsachen können Babys und Kleinkinder überfordern. Deshalb ist auf pädagogisch wertvolles Spielzeug zu achten. Überflüssige Sachen können an Interessierte z. B. Kinderheime, Kindergärten, Second-Hand-Läden weitergegeben werden.
- Babyartikel und Kleidung gebraucht kaufen oder tauschen: Kleidung und sonstige Gegenstände wie Kinderwagen, Autositz, Laufstall, Hochstuhl, Reisebett etc. lassen sich gut und günstig auf Flohmärkten, in Second-Hand-Läden oder über Zeitungsannoncen kaufen, verkaufen oder tauschen.