Abfallarmer Schulalltag

Hefte, Schreib- und Zeichenblöcke etc. gibt es in guter Qualität aus Recyclingpapier. Diese sind an den echten Umweltzeichen wie „Blauer Engel“, „vup“ ,„ökopa“ oder „greenpeace“ zu erkennen. Sie garantieren, dass der Altpapieranteil in der Herstellung bei fast 100 % liegt und nicht gebleicht oder gefärbt wurde. Irreführende Werbezeichen wie „Aqua pro natura“ oder „Weltpark Tropenwald“ sollen Gutes suggerieren, haben aber keinen Aussagewert. Auch bei Schnellheftern, Ordnern und Ringbüchern gibt es Alternativen aus Recyclingpapier.

Besser als Federmäppchen aus Kunststoffen sind langlebige, strapazierfähige Mäppchen aus pflanzengegerbtem Leder, aus Stoff oder aus Leichtmetall.

Unlackierte Blei- und Buntstifte sind auf jeden Fall besser als Filz- und Lackstifte, denn sie enthalten keine schädlichen Lösungsmittel und Konservierungsstoffe.

Textmarker können als dicker Buntstift in grellen Farben angeschafft werden. Sie halten länger und sind umweltfreundlicher und praktischer in der Handhabung.

Lineale und Spitzer aus unlackiertem Holz mit auswechselbarer Klinge sind langlebiger als Billigprodukte aus Kunststoff.

Beim Füller ist auf PVC-freien Kunststoff und eine austauschbare Feder zu achten. Eine Menge Patronen können gespart werden, wenn der Füller einen Tank zum Befüllen hat.

Tintenkiller sind überflüssig. Sie enthalten bedenkliche Stoffe, erzeugen Plastikmüll und sind teuer. Die clevere Alternative: falsches einfach durchstreichen.

Wachsmalstifte bestehen aus einer Mischung von natürlichen und künstlichen Wachsen. Sie sind damit viel umweltfreundlicher als Filzstifte. Achten Sie darauf, dass die Wachsmalstifte mit Papier und nicht mit Plastik umhüllt sind.

Ein Malkasten wird über viele Jahre benötigt und sollte deshalb mit austauschbaren Farbtöpfchen versehen sein. Achten Sie auf die Europäische Sicherheitsnorm DIN En 71!

Pinsel sollten einen unlackierten Stiel und Naturborsten haben.

Für die Pausenverpflegung ist die Benutzung einer Butterbrotdose ideal, da keine Tüten oder Folien benötigt werden und das Obst, Gemüse und Brot vor Druck geschützt sind. Für Getränke können wiederbefüllbare Flaschen genutzt werden. Sie sind langlebig und helfen Abfall und schlechte Gewohnheiten zu vermeiden. Trinkpäckchen, Süßigkeiten, Fertigsnacks und Getränkedosen haben in der Schule nichts verloren. Diese aufwendigen Einmalverpackungen machen viel Müll und enthalten fast immer stark gesüßte Produkte und Zusätze, die ungesund sind.