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Projekte

Im Bergischen Energiekompetenzzentrum auf :metabolon werden kontinuierlich verschiedene Veranstaltungsformate umgesetzt, etablierte Projekte angeboten und neue Projektideen realisiert. Die Vernetzung der regionalen Kooperationen liegt hier im Vordergrund. Die Angebote richten sich überwiegend an die breite Öffentlichkeit, Fachpublikum oder interessierte Hausbesitzer.

Haus der Zukunft - mobile Ausstellung

Mit dem Ziel des Klima- und Ressourcenschutzes hat das Bergische Energiekompetenzzentrum gemeinsam mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis und der Effizienzregion  Oberberg das Haus der Zukunft  entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Wanderausstellung, die interessierten Bürgern die Möglichkeit eröffnet, sich umfassend mit dem Thema „energetisches Bauen und Sanieren“ auseinanderzusetzen. 

Das Haus der Zukunft wird in Form eines Messestands von ca. 2x3 Metern präsentiert, dessen Informationsangebot durch Bürgerinnen und Bürger ohne weitere Betreuung genutzt werden kann. Durch Broschüren und Informationsmaterial sollen Interessierte über Einsparpotentiale, Förderungen und Leitfäden für energetische Neubau- und Sanierungskonzepte sensibilisiert werden.

Um das kostenlose Angebot des Hauses der Zukunft möglichst vielen Menschen in den Kreisen zugänglich zu machen, ist das Projekt als Roadshow geplant, bei der der Infostand für einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen an verschiedenen öffentlichen Orten zum Einsatz kommen kann.

Energetisches Bauen und Sanieren

Die Entscheidung zu Bauvorhaben oder umfangreichen Renovierungsarbeiten muss wohlüberlegt sein, denn die Umsetzung ist in der Regel mit hohem finanziellem und zeitlichem Aufwand verbunden.

Das Bergische Energiekompetenzzentrum unterstützt Bürgerinnen und Bürger zu Fragen um energetisches Bauen und Sanieren durch verschiedene Informationsangebote. Im Fokus stehen hier Veranstaltungen zu ressourcenschonenden und klimaneutralen Baustoffen sowie zu energieeffizienten Anlagensystemen der Haustechnik.

Die laufend aktualisierte Dauerausstellung im Bergischen Energiekompetenzzentrum sowie Fachvorträge und –Seminare bilden das Fundament einer kompetenten Beratung.

Fachveranstaltungen Erneuerbare Energien

Das Bergische Energiekompetenzzentrum veranstaltet gemeinsam mit regionalen Netzwerken und Kooperationen zahlreiche Seminare und Vorträge in einem vielseitigen Themenspektrum. Im Vordergrund stehen dabei die Themenfelder Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Klimaschutz. In diesem Kontext werden gezielt Fachveranstaltungen für verschiedene Zielgruppen durchgeführt. So involvieren einige Veranstaltungsformate die interessiere Öffentlichkeit und Privatpersonen und informieren beispielsweise in Heizvorführungen über die Vorzüge von Biomassebrennstoffen und deren Anlagen.

Andere Veranstaltungen richten sich an akademisches Fachpublikum oder bestimmte Berufsgruppen wie Landwirte oder Architekten. Diese Veranstaltungen bieten den Teilnehmern die Möglichkeit, ihr Wissen in einem Themenfeld gezielt zu vertiefen, sich umfassend auszutauschen und durch neu eingebrachte Fachexpertise Arbeitsschritte zu optimieren oder neue Lösungsansätze für bestehende Probleme zu indentifizieren.

VHS - Energiecafé

Die Werterhaltung der eigenen Immobilie und  die steigenden Energiekosten lassen viele Hausbesitzer über die energetische Sanierung und Optimierung ihres Hauses nachdenken. Von der Heizung bis zum Licht, vom Keller bis zum Dach, es bieten sich viele Möglichkeiten der Energieeinsparung im Eigenheim. Doch welche Maßnahmen sind sinnvoll und womit soll man anfangen?

Die Energieberater des Bergischen Energiekompetenzzentrums :metabolon möchten die Hausbesitzer aufklären und bei der Entscheidungsfindung zu energiesparenden Maßnahmen unterstützen, um so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Denn modernisierte Häuser und ihre informierten Bewohner sparen Energie und schonen das Klima.

Womit soll man anfangen, was ist sinnvoll, zumal bei begrenztem Budget. Die EnergieberaterInnen des Bergischen Energiekompetenzzentrums helfen Ihnen hierbei.

Die EnergieberaterInnen des Netzwerks :metabolon werden Sie beim Energiecafé im Rahmen eines Vortrages über die Möglichkeiten der energetischen Sanierung des Eigenheimes aufklären. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, erste Fragen individuell mit den zur Verfügung stehenden EnergieberaterInnen zu klären – gerne auch anhand Ihrer mitgebrachten Unterlagen (Fotos, Bauzeichnungen, Abrechnungen).

Das Energiecafé ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen der VHS Oberberg/Rheinberg und :metabolon.

Die nächsten Termine zum Energiecafé finden Sie hier.

Hausmeisterschulungen

Energieeinsparung und ein effizienter Umgang mit energetischen Ressourcen werden sowohl im privaten, als auch im gewerblichen Bereich viel diskutiert, wobei häufig auch finanzielle Einsparungen im Fokus stehen. Auch die Kommunen beschäftigen sich intensiv mit den Einsparpotenzialen in den kommunalen Liegenschaften. Zum einen sind die Kommunen bemüht die kommunalen Gebäude entsprechend zu sanieren, jedoch ergeben sich auch insbesondere in den kommunalen Liegenschaften große Potenziale zur Einsparung durch Verhaltensänderungen. Als wichtige Ansprechpartner und Multiplikatoren konnten für die kommunalen Liegenschaften die Hausmeister identifiziert werden. Viele Hausmeister haben großes Interesse den Energieverbrauch in den Liegenschaften aktiv zu reduzieren. Doch wie kann die Einstellung der Heizungsanlagen optimiert werden? Und wie kann ich die Nutzer der Gebäude dazu motivieren, das Nutzungsverhalten anzupassen?

Um die Hausmeister bei Ihrem Engagement zu unterstützen, werden in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EkoZet), der EnergieAgentur.NRW und der Verbraucherzentrale NRW im Bergischen Energiekompetenzzentrum Schulungen für Hausmeister angeboten um diese weiter zu qualifizieren, ihnen Werkzeuge zur besseren Steuerung der Gebäudetechnik und zur Motivation der Gebäudenutzer an die Hand zu geben.

Mobilität

Mobilität ist ein Thema, welches für die Zukunft eine immer bedeutendere Rolle spielen wird. Denn es tangiert eine Vielzahl an Themenbereichen wie Wirtschaft, Entwicklung des ländlichen Raums, Attraktivität des Standorts und nicht zuletzt die Zufriedenheit und Lebensqualität der Menschen vor Ort. Besonders im ländlichen Raum ist die Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Mobilität eine enorme Herausforderung, gleichzeitig birgt diese aber eine Vielzahl an Potenzialen und Möglichkeiten. Das Projekt :metabolon ist sich dieser Herausforderung bewusst. Zusammen mit regionalen Partnern werden Maßnahmen erdacht, die den Menschen bei der Bewältigung dieser Herausforderung helfen sollen.

Definition:

Mobilität beschreibt die Möglichkeit von Personen in Bewegung zu sein und sich räumlich zu verändern. Das heißt, dass Wege von A nach B zurückgelegt werden. Für diese Wege können mit verschiedenen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Verkehrsmittel sind  z.B.  das Auto, das Fahrrad, der Bus oder die eigenen Füße. Jeder Mensch trifft dabei individuell die Entscheidung welche dieser Optionen er für den eigenen Weg nutzt. Aspekte wie die Entfernung, die Kosten oder ganz einfach die Gewohnheit spielen dabei eine wichtige Rolle.

ZENAPA

Zum 1. November 2016 wurde im Rahmen des EU-Förderprogramms für Umwelt, Naturschutz und Klimapolitik „LIFE“ das Projekt „LIFE-IP ZENAPA - Zero Emission Nature Protection Areas“ bewilligt. Antragsteller und Projektleiter ist das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS), unter Leitung von Prof. Dr. Peter Heck. Das IfaS ist ein In-Institut der Hochschule Trier am Standort Umwelt-Campus Birkenfeld.

Das Projekt LIFE-IP ZENAPA zielt auf die CO2e-Neutralität von GroßSchutzGebieten (GSG) ab. Unter diesem Begriff werden Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks zusammengefasst. Gemeinsam mit den folgenden elf Partnern aus Deutschland und Luxemburg wird das IfaS in der achtjährigen Projektzeit dieses Ziel verfolgen:

LIFE-IP ZENAPA wird einerseits einen Beitrag zum Klima-, Natur- und Artenschutz – durch die Ergreifung von konkreten, klimaentlastenden Maßnahmen leisten – und anderseits belegen, dass sich Schutzziele nicht widersprechen, sondern vielmehr ergänzen und sich kooperativ erreichen lassen. Wesentliche Vorgabe und Ziel ist die Umsetzung der nationalen und europaweiten Klimaschutzziele (CAP 2020 und CPP 2050), unter Berücksichtigung der nationalen und europäischen Biodiversitäts- und Bioökonomiestrategie.

Aus dem Projekt heraus soll ein Informations- und Kompetenznetzwerk – zum Erfahrungsaustausch und gegenseitigen Lernen – entstehen. Darüber hinaus ist die Schaffung von Kooperationen unter den Partnern anzustreben, um gemeinsam Projektideen zu entwickeln und umzusetzen. Als weitere Projektverstetigung sollen, mithilfe einer öffentlichkeitswirksamen Berichterstattung und Informationsbereitstellung, Nachahmungseffekte in projektübergreifenden Regionen ausgelöst werden, um auf diese Weise auch nach Projektende einen weiteren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele des Bundes und der EU leisten zu können.

Zur Durchführung des Vorhabens steht ein Gesamtbudget von rund 17 Millionen € über die Projektlaufzeit von 8 Jahren zur Verfügung, wovon rund 8 Millionen € aus Mitteln des LIFE-Programms der Europäischen Union gefördert werden. Die übrige Summe wird durch die Projektleitung und die beteiligten Partner getragen sowie von Ko-Finanzierungsgebern (Berliner Senat, KSB AG, OIE AG und Stiftung Natur und Umwelt-Rheinland-Pfalz) aufgebracht.

Neben den grundlegenden Maßnahmen, die im Rahmen des Projektes umgesetzt werden, sieht LIFE-IP ZENAPA ferner vor, weitere Projekte im Sinne der gesetzten Projektziele anzustoßen. Für diese so genannten „Komplementärprojekte“ bestehen bereits avisierte Fördermöglichkeiten im dreistelligen Millionenbereich.

Weiterführende Informationen: ZENAPA

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